# KI und Arbeit in Ahrweiler

In Ahrweiler arbeiten 37.300 Menschen. Im Kreisdurchschnitt liegt fast alles nahe am typischen deutschen Kreis — auffällig ist eher, dass sich ein größerer Teil der Beschäftigung als sonst gar nicht eindeutig einordnen lässt.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/ahrweiler*

## Die Lage

- **37.300** Beschäftigte in Ahrweiler
- **9.593** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **13.157** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 13.157 |
| nicht oder gering betroffen | 4.186 |
| gering betroffen | 3.837 |
| gering oder deutlich betroffen | 2.730 |
| deutlich betroffen | 9.593 |
| Stufe ungewiss | 790 |
| keine Einstufung möglich | 487 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 7.540 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 5.242 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 4.998 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 4.496 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 4.337 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 3.848 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 3.048 Beschäftigte
- Führungskräfte: 923 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 349 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Ahrweiler ist in der Summe ein unauffälliger Kreis. Der Anteil deutlich betroffener Beschäftigung liegt nahe am typischen deutschen Kreis, ebenso die meisten Berufsfelder. Wer nur auf den Gesamtwert schaut, sieht hier wenig.

Der Kontrast liegt eine Ebene tiefer, zwischen zwei fast gleich großen Feldern. Bei den Bürokräften trägt der weit überwiegende Teil der eingeordneten Beschäftigung die Stufe „deutlich betroffen“. Im größten Feld, den Technikern und gleichrangigen nichttechnischen Berufen, verteilt sich das Gewicht dagegen auf geringe Betroffenheit und auf Kategorien, die zwischen zwei Stufen offenbleiben. Im Handwerk und in den verwandten Berufen trägt die eingeordnete Beschäftigung geschlossen die Stufe „nicht betroffen“.

Wichtiger als jede dieser Verteilungen ist hier aber die Datenlage selbst. Ein für einen deutschen Kreis ungewöhnlich großer Teil der Beschäftigung lässt sich nicht fein auflösen oder trägt keine eindeutige Stufe. Der ruhige Gesamtwert ist deshalb weniger ein Befund über den Kreis als eine Aussage darüber, wie weit die Einordnung hier reicht.

- Der Anteil deutlich betroffener Beschäftigung entspricht nahezu dem typischen deutschen Kreis.
- Bürokräfte und Technikerberufe liegen in der Einordnung weit auseinander, das Handwerk gilt geschlossen als nicht betroffen.
- Der Anteil ohne eindeutige Stufe oder ohne feine Auflösbarkeit liegt deutlich über dem typischen Kreis.

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (2.540 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (790 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (487 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (10 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Rheinland-Pfalz.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 07131000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 9.593 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 13.157 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 37.300 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 15.151 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Ahrweiler. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/ahrweiler
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
