# KI und Arbeit in Alb-Donau-Kreis

Im Alb-Donau-Kreis arbeiten 60.770 Menschen. Für gut vier von zehn liegt eine Tätigkeit vor, die KI nach heutiger Forschung kaum berührt — einer der höchsten Werte in Deutschland.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/alb-donau-kreis*

## Die Lage

- **60.770** Beschäftigte in Alb-Donau-Kreis
- **14.062** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **26.583** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 26.583 |
| nicht oder gering betroffen | 6.234 |
| gering betroffen | 6.411 |
| gering oder deutlich betroffen | 3.941 |
| deutlich betroffen | 14.062 |
| Stufe ungewiss | 777 |
| keine Einstufung möglich | 1.392 |

## Berufsfelder

- Handwerks- und verwandte Berufe: 11.465 Beschäftigte
- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 11.131 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 8.332 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 7.567 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 6.652 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 6.456 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 6.371 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.123 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 302 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Der Alb-Donau-Kreis ist ein Kreis der Hände. Das Handwerk und die verwandten Berufe bilden hier das größte Berufsfeld überhaupt und gehören bundesweit zu den stärksten; die dort eingeordnete Beschäftigung trägt geschlossen die Stufe „nicht betroffen“. Ähnlich liegen die Hilfsarbeitskräfte und die Bediener von Anlagen und Maschinen, beide ebenfalls überdurchschnittlich stark besetzt.

Das Ergebnis ist ein Anteil kaum berührbarer Tätigkeiten, der bundesweit zu den höchsten gehört. Umgekehrt liegt der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten unter dem typischen deutschen Kreis — und noch spürbarer unter dem, was in Baden-Württemberg üblich ist. Innerhalb des eigenen Landes ist der Kreis damit ein Ausreißer nach unten.

Gegen diese Richtung arbeiten nur die Bürokräfte, wo drei Viertel der eingeordneten Beschäftigung als deutlich betroffen gelten. Das Feld ist aber nur durchschnittlich groß und bleibt in der Gesamtrechnung ein Gegengewicht ohne Übergewicht. Auch die akademischen Berufe sind hier seltener als im typischen Kreis, ebenso Expertentätigkeiten.

Mehrere unabhängige Merkmale zeigen also in dieselbe Richtung — das macht das Bild ungewöhnlich geschlossen.

- Der Anteil nicht betroffener Beschäftigung gehört bundesweit zu den höchsten.
- Das Handwerk ist das größte Feld und bundesweit eines der stärksten; seine eingeordnete Beschäftigung gilt geschlossen als nicht betroffen.
- Deutlich betroffene Beschäftigung liegt unter dem typischen Kreis und noch deutlicher unter dem Landesmedian.
- Expertentätigkeiten und akademische Berufe sind seltener als im typischen Kreis.

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.490 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (777 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (1.392 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (30 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Baden-Württemberg.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 08425000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 14.062 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 26.583 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 60.770 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 28.719 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Alb-Donau-Kreis. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/alb-donau-kreis
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
