# KI und Arbeit in Amberg-Sulzbach

In Amberg-Sulzbach arbeiten 29.140 Menschen. Auffällig ist weniger ein Extremwert als eine Unentschiedenheit: Ein besonders großer Teil der Tätigkeiten lässt sich nicht auf eine einzelne Stufe festlegen.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/amberg-sulzbach*

## Die Lage

- **29.140** Beschäftigte in Amberg-Sulzbach
- **6.654** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **11.774** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 11.774 |
| nicht oder gering betroffen | 3.446 |
| gering betroffen | 3.156 |
| gering oder deutlich betroffen | 2.221 |
| deutlich betroffen | 6.654 |
| Stufe ungewiss | 481 |
| keine Einstufung möglich | 598 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 6.080 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 4.741 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 3.674 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 3.661 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 3.295 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 3.036 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 3.013 Beschäftigte
- Führungskräfte: 590 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 238 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Amberg-Sulzbach ist ein Kreis, in dem vieles zwischen zwei Stufen liegt. Der Anteil der Beschäftigung, die in Bandkategorien fällt statt auf eine klare Stufe, liegt über dem typischen deutschen Kreis. Im größten Feld, den Technikerberufen, ist die Bandkategorie zwischen geringer und deutlicher Betroffenheit sogar die stärkste Kategorie überhaupt.

Wichtig ist dabei, woher diese Offenheit kommt. Der Anteil, der gar keine Stufe trägt oder sich nicht fein auflösen lässt, bleibt unter dem typischen Kreis. Die Unschärfe liegt also in der Abstufung selbst, nicht in einer dünnen Datenlage.

Daneben stehen die klaren Fälle, und sie liegen weit auseinander. Das Handwerk ist hier deutlich stärker besetzt als im typischen Kreis, und seine eingeordnete Beschäftigung trägt geschlossen die Stufe „nicht betroffen“. Bei den Bürokräften gelten umgekehrt gut drei Viertel der eingeordneten Beschäftigung als deutlich betroffen.

Im Ergebnis liegt der Kreis beim Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten unter dem typischen deutschen Kreis — gegenüber Bayern ist der Abstand sogar größer als gegenüber dem Bund. Innerhalb des eigenen Landes fällt Amberg-Sulzbach damit stärker auf als bundesweit.

- Der Anteil der Beschäftigung in Bandkategorien liegt über dem typischen Kreis.
- Der Unsicherheitsanteil liegt dagegen unter dem typischen Kreis — die Offenheit rührt aus der Abstufung.
- Das Handwerk ist deutlich stärker besetzt als im typischen Kreis und geschlossen nicht betroffen.
- Der Abstand zum bayerischen Landesmedian ist größer als der zum Bund.

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (560 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (481 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (598 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (300 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09371000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 6.654 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 11.774 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 29.140 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 13.288 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Amberg-Sulzbach. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/amberg-sulzbach
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
