# KI und Arbeit in Amberg

In Amberg arbeiten 28.650 Menschen. Ein einziges Berufsfeld — die Techniker und gleichrangigen nichttechnischen Berufe — stellt hier gut ein Viertel der Beschäftigung und gehört damit bundesweit zu den größten.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/amberg*

## Die Lage

- **28.650** Beschäftigte in Amberg
- **7.467** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **10.074** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 10.074 |
| nicht oder gering betroffen | 2.470 |
| gering betroffen | 4.141 |
| gering oder deutlich betroffen | 2.452 |
| deutlich betroffen | 7.467 |
| Stufe ungewiss | 442 |
| keine Einstufung möglich | 985 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 7.309 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 4.189 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 3.899 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 3.476 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 3.346 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 2.669 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 2.374 Beschäftigte
- Führungskräfte: 702 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 65 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

In Amberg entscheidet ein Feld über das Bild. Die Techniker und gleichrangigen nichttechnischen Berufe gehören hier bundesweit zu den am stärksten besetzten. Was dort eingeordnet ist, liegt überwiegend nicht auf einer klaren Stufe. Geringe Betroffenheit und die Bandkategorie dazwischen tragen zusammen den größten Teil; für gut jeden Zehnten der Bezugsgröße ist gar keine Einstufung möglich.

Genau das erklärt die Auffälligkeit des Kreises. Der Gesamtwert deutlich berührbarer Tätigkeiten liegt nahezu auf dem typischen deutschen Kreis — Bewegung steckt in den Randkategorien. Der Anteil gering berührbarer Tätigkeiten gehört zu den höchsten bundesweit.

Die Gegensätze zwischen den kleineren Feldern sind dabei die vertrauten: Bei den Bürokräften ist der ganz überwiegende Teil der eingeordneten Beschäftigung deutlich berührbar, im Handwerk gilt sie geschlossen als kaum berührbar.

Bemerkenswert bleibt ein Expertenanteil über dem typischen Kreis. Einschränkend gilt, dass etwas mehr als die Hälfte der Zahlen regional abgeleitet entsteht statt direkt aus der Kreisstatistik.

- Das Technikerfeld gehört bundesweit zu den größten und trägt überwiegend keine klare Stufe.
- Der Anteil gering betroffener Beschäftigung gehört bundesweit zu den höchsten.
- Der Gesamtwert deutlich betroffener Beschäftigung liegt nahe am typischen Kreis.
- Der Expertenanteil liegt über dem typischen Kreis.

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (480 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (442 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (985 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (260 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09361000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 7.467 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 10.074 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 28.650 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 15.019 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Amberg. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/amberg
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
