# KI und Arbeit in Ansbach, Stadt

In der Stadt Ansbach arbeiten 30.400 Menschen. Fast jede dritte Stelle entfällt auf ein einziges Berufsfeld — kein Kreis in Deutschland wird so stark von den Technikerberufen geprägt.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/ansbach-stadt*

## Die Lage

- **30.400** Beschäftigte in Ansbach, Stadt
- **7.837** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **9.551** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 9.551 |
| nicht oder gering betroffen | 2.820 |
| gering betroffen | 4.734 |
| gering oder deutlich betroffen | 3.585 |
| deutlich betroffen | 7.837 |
| Stufe ungewiss | 459 |
| keine Einstufung möglich | 504 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 9.359 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 4.330 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 4.253 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 3.277 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 2.694 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 2.686 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 2.181 Beschäftigte
- Führungskräfte: 575 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 134 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Kaum ein Kreis wird so stark von einem einzigen Berufsfeld bestimmt: Die Techniker und gleichrangigen nichttechnischen Berufe stellen in der Stadt Ansbach fast jede dritte Stelle — der höchste Wert aller Kreise. Von der dort eingeordneten Beschäftigung entfallen vier Fünftel auf gering berührbare Tätigkeiten oder auf die Bandkategorie zwischen geringer und deutlicher Berührbarkeit. Deutlich berührbare Tätigkeiten sind dort praktisch abwesend.

Die beiden nächstgrößten Felder liegen konträr: Bei den akademischen Berufen gilt gut vier von zehn der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar, bei den Bürokräften fast neun von zehn.

Im Gesamtbild heben sich diese Lagen weitgehend auf — der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten liegt praktisch auf dem typischen deutschen Kreis. Was tatsächlich aus dem Rahmen fällt, sind die mittleren Kategorien: Gering berührbare Tätigkeiten gehören bundesweit zu den häufigsten, und auch der Anteil, der zwischen zwei Stufen offenbleibt, liegt deutlich über dem typischen Kreis. Kaum berührbare Tätigkeiten bleiben entsprechend selten.

Die Stadt ist damit kein Extremfall der Berührbarkeit, sondern einer der Unentschiedenheit.

- Das Technikerfeld ist mit Abstand das größte aller Kreise und trägt praktisch keine deutlich betroffene Beschäftigung.
- Akademische Berufe und Bürokräfte liegen konträr dazu.
- Der Anteil gering betroffener Beschäftigung gehört bundesweit zu den höchsten, ebenso die Bandkategorien.
- Der Gesamtwert deutlich betroffener Beschäftigung liegt nahe am typischen Kreis.

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (900 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (459 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (504 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (60 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09561000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 7.837 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 9.551 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 30.400 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 14.859 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

```
Veniora (2026): KI und Arbeit in Ansbach, Stadt. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/ansbach-stadt
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
