# KI und Arbeit in Ansbach

Im Landkreis Ansbach arbeiten 61.090 Menschen. Expertentätigkeiten sind hier so selten wie in keinem anderen deutschen Kreis, Helfertätigkeiten dagegen ausgesprochen häufig. Entsprechend gilt der Großteil der Tätigkeiten als von KI kaum berührt.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/ansbach*

## Die Lage

- **61.090** Beschäftigte in Ansbach
- **14.144** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **27.302** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 27.302 |
| nicht oder gering betroffen | 6.644 |
| gering betroffen | 5.798 |
| gering oder deutlich betroffen | 3.914 |
| deutlich betroffen | 14.144 |
| Stufe ungewiss | 894 |
| keine Einstufung möglich | 1.144 |

## Berufsfelder

- Handwerks- und verwandte Berufe: 10.922 Beschäftigte
- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 10.597 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 9.007 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 8.697 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 7.324 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 6.525 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 5.259 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.074 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 436 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Ansbach ist ein Kreis der Qualifikationsränder. Der Anteil an Expertentätigkeiten gehört zu den niedrigsten in ganz Deutschland, der Anteil an Helfertätigkeiten zu den höchsten. Dazu passt ein akademisches Berufsfeld, das bundesweit zu den kleinsten zählt.

Auf der Feldebene tragen zwei ungewöhnlich große, gleichsinnig eingeordnete Felder das Bild: das Handwerk, dessen eingeordnete Beschäftigung geschlossen als kaum berührbar gilt, und die Hilfsarbeitskräfte, bei denen es fast ebenso ist. Beide gehören bundesweit zu den stärksten Feldern ihrer Art.

Entsprechend gehört der Anteil kaum berührbarer Tätigkeiten bundesweit zu den höchsten, während der Anteil deutlich berührbarer unter dem typischen deutschen Kreis liegt — und noch deutlicher unter dem, was in Bayern üblich ist.

Die Bürokräfte, deren eingeordnete Beschäftigung zu gut drei Vierteln als deutlich berührbar gilt, bilden das einzige nennenswerte Gegengewicht. Ihr Feld ist aber nur leicht überdurchschnittlich besetzt. Ein Kreis also, in dem die Struktur an beiden Enden in dieselbe Richtung zeigt.

- Der Expertenanteil gehört zu den niedrigsten in Deutschland, der Helferanteil zu den höchsten.
- Das akademische Berufsfeld gehört bundesweit zu den kleinsten.
- Handwerk und Hilfsarbeitskräfte sind bundesweit sehr stark besetzt und weitgehend nicht betroffen.
- Der Anteil nicht betroffener Beschäftigung gehört bundesweit zu den höchsten.

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.350 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (894 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (1.144 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (20 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09571000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 14.144 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 27.302 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 61.090 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 27.371 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Ansbach. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/ansbach
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
