# KI und Arbeit in Aschaffenburg, Stadt

In der Stadt Aschaffenburg arbeiten 46.680 Menschen. Gut drei von zehn üben eine Tätigkeit aus, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte — und es gibt hier wenig, was in die andere Richtung zieht.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/aschaffenburg-stadt*

## Die Lage

- **46.680** Beschäftigte in Aschaffenburg, Stadt
- **14.269** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **14.849** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 14.849 |
| nicht oder gering betroffen | 4.093 |
| gering betroffen | 5.801 |
| gering oder deutlich betroffen | 4.216 |
| deutlich betroffen | 14.269 |
| Stufe ungewiss | 815 |
| keine Einstufung möglich | 938 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 10.563 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 7.810 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 7.160 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 5.729 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 5.096 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 3.693 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 3.552 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.227 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 149 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Die Stadt Aschaffenburg liegt beim Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten deutlich über dem typischen deutschen Kreis. Getragen wird das von zwei überdurchschnittlich besetzten Feldern: den Bürokräften, wo drei Viertel der eingeordneten Beschäftigung deutlich berührbar sind, und den akademischen Berufen mit gut vier von zehn. Das große Technikerfeld zeigt dagegen in die Gegenrichtung und trägt fast keine deutlich berührbare Beschäftigung.

Entscheidend ist, was auf der Gegenseite fehlt. Das Handwerk ist hier nur durchschnittlich besetzt, die Hilfsarbeitskräfte gehören zu den seltensten bundesweit, die Anlagen- und Maschinenbediener liegen ebenfalls darunter. Genau die Felder also, die anderswo ein Gegengewicht bilden. Entsprechend bleibt der Anteil kaum berührbarer Tätigkeiten unter dem typischen Kreis.

Die Qualifikationsstruktur zeigt in dieselbe Richtung: Experten und Spezialisten sind häufiger als im typischen Kreis, Helfertätigkeiten deutlich seltener.

Einschränkend gilt, dass gut die Hälfte der Zahlen regional abgeleitet entsteht statt direkt aus der Kreisstatistik.

- Deutlich betroffene Beschäftigung liegt deutlich über dem typischen Kreis.
- Bürokräfte und akademische Berufe sind stark besetzt und deutlich betroffen.
- Handwerk, Hilfsarbeitskräfte und Maschinenbedienung sind schwach besetzt; nicht betroffene Beschäftigung bleibt niedrig.
- Die Qualifikationsstruktur ist nach oben verschoben.

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.050 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (815 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (938 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (640 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09661000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 14.269 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 14.849 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 46.680 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 23.849 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Aschaffenburg, Stadt. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/aschaffenburg-stadt
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
