# KI und Arbeit in Aschaffenburg

Im Landkreis Aschaffenburg arbeiten 55.110 Menschen. Fast drei von zehn üben eine Tätigkeit aus, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte — mehr als im typischen deutschen Kreis.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/aschaffenburg*

## Die Lage

- **55.110** Beschäftigte in Aschaffenburg
- **16.072** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **21.051** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 21.051 |
| nicht oder gering betroffen | 5.758 |
| gering betroffen | 4.938 |
| gering oder deutlich betroffen | 3.832 |
| deutlich betroffen | 16.072 |
| Stufe ungewiss | 902 |
| keine Einstufung möglich | 978 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 10.411 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 8.575 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 7.737 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 6.976 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 6.396 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 6.172 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 5.397 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.502 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 364 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Im Landkreis Aschaffenburg liegen die beiden größten Berufsfelder so weit auseinander wie selten. Bei den Technikern und gleichrangigen nichttechnischen Berufen ist deutlich berührbare Beschäftigung praktisch abwesend; bei den Bürokräften, dem zweitgrößten Feld, gelten fast vier Fünftel der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar.

Entscheidend ist, welches der beiden Felder das größere Gewicht hat. Die Bürokräfte sind hier deutlich stärker besetzt als im typischen Kreis, das Technikerfeld eher schwächer. Das schlägt auf den Gesamtwert durch: Der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten liegt über dem typischen deutschen Kreis und auch über dem bayerischen Niveau.

Das Handwerk steht dem gegenüber — seine eingeordnete Beschäftigung gilt geschlossen als kaum berührbar —, kann das Übergewicht aber nicht ausgleichen.

Bei den Qualifikationsebenen verschiebt sich das Gewicht nach oben: Fachkrafttätigkeiten liegen unter dem typischen Kreis, Spezialisten und Experten jeweils darüber. Die Datenlage ist dabei unauffällig, sodass der Befund ohne größere Vorbehalte gilt.

- Deutlich betroffene Beschäftigung liegt über dem typischen Kreis und über dem Landesmedian.
- Bürokräfte sind deutlich stärker besetzt als im typischen Kreis und weit überwiegend deutlich betroffen.
- Das Technikerfeld ist schwächer besetzt und trägt praktisch keine deutlich betroffene Beschäftigung.
- Die Qualifikationsstruktur ist nach oben verschoben; die Datenlage ist unauffällig.

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.630 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (902 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (978 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09671000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 16.072 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 21.051 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 55.110 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 25.700 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Aschaffenburg. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/aschaffenburg
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
