# KI und Arbeit in Bamberg, Stadt

In Bamberg arbeiten 57.700 Menschen. Auffällig ist, wie akademisch geprägt die Stadt ist — und dass ausgerechnet ihr größtes Berufsfeld sich einer klaren Einordnung weitgehend entzieht.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/bamberg-stadt*

## Die Lage

- **57.700** Beschäftigte in Bamberg, Stadt
- **16.172** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **20.113** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 20.113 |
| nicht oder gering betroffen | 5.398 |
| gering betroffen | 7.547 |
| gering oder deutlich betroffen | 4.397 |
| deutlich betroffen | 16.172 |
| Stufe ungewiss | 1.003 |
| keine Einstufung möglich | 1.500 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 13.003 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 9.603 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 7.655 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 6.947 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 6.932 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 5.337 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 5.090 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.418 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 143 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Bamberg ist eine Stadt mit hohem Qualifikationsprofil. Experten- und Spezialistentätigkeiten sind hier häufiger als im typischen Kreis, klassische Fachkrafttätigkeiten seltener. Dazu passt, dass die akademischen Berufe ungewöhnlich stark besetzt sind.

Doch der Befund zerfällt in zwei Hälften. Bei den akademischen Berufen gilt rund die Hälfte der eingeordneten Beschäftigung als deutlich von KI berührbar, bei den Bürokräften sogar der weit überwiegende Teil. Das größte Feld der Stadt aber — Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe — liefert kein solches Bild: Dort verteilt sich die eingeordnete Beschäftigung fast vollständig auf geringe Betroffenheit und auf Kategorien, die zwischen zwei Stufen offenbleiben. Ein eindeutig deutlich berührbarer Kern findet sich dort kaum.

Hinzu kommt ein Gegengewicht, das leicht übersehen wird: Handwerk und Hilfsarbeitskräfte tragen ihre eingeordnete Beschäftigung praktisch vollständig auf der nicht berührbaren Seite.

So liegt Bamberg beim Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung zwar über dem typischen Kreis, aber ohne den Ausschlag, den die akademische Prägung erwarten ließe. Die Auffälligkeit steckt in der Struktur, nicht im Gesamtwert.

- Experten- und Spezialistentätigkeiten über dem typischen Kreis, Fachkrafttätigkeiten darunter
- Akademische Berufe ungewöhnlich stark besetzt, dort rund die Hälfte der eingeordneten Beschäftigung deutlich berührbar
- Größtes Feld (Techniker) bleibt fast vollständig zwischen gering und offen — kein eindeutig deutlich berührbarer Kern
- Gesamtwert nur moderat über dem typischen Kreis

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.480 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (1.003 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (1.500 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (60 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09461000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 16.172 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 20.113 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 57.700 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 29.098 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Bamberg, Stadt. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/bamberg-stadt
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
