# KI und Arbeit in Bamberg

Im Landkreis Bamberg arbeiten 40.210 Menschen. Expertentätigkeiten sind hier so selten wie in kaum einem anderen deutschen Kreis — trotzdem liegt der Betroffenheitswert genau im Mittel.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/bamberg*

## Die Lage

- **40.210** Beschäftigte in Bamberg
- **10.477** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **16.178** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 16.178 |
| nicht oder gering betroffen | 4.463 |
| gering betroffen | 3.481 |
| gering oder deutlich betroffen | 2.930 |
| deutlich betroffen | 10.477 |
| Stufe ungewiss | 728 |
| keine Einstufung möglich | 743 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 6.810 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 6.573 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 5.690 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 5.518 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 5.241 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 4.880 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 3.327 Beschäftigte
- Führungskräfte: 756 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 204 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Der Landkreis Bamberg ist ein Kreis mit sehr wenig Wissensarbeit. Der Anteil an Expertentätigkeiten gehört zu den niedrigsten in Deutschland, das akademische Berufsfeld ebenso; der Anteil an Fachkrafttätigkeiten liegt dagegen deutlich über dem typischen Kreis.

Strukturell fällt auf, wie stark produktionsnahe Felder besetzt sind. Die Bediener von Anlagen und Maschinen gehören bundesweit zu den größten dieser Art, das Handwerk liegt ebenfalls deutlich über dem typischen Kreis. In beiden entfällt die eingeordnete Beschäftigung nahezu vollständig auf kaum berührbare Tätigkeiten. Das Technikerfeld, sonst regelmäßig das größte, ist hier ungewöhnlich schwach.

Trotz dieser Struktur bleibt der Gesamtwert deutlich berührbarer Tätigkeiten genau auf dem typischen deutschen Kreis. Getragen wird er von den Dienstleistungsberufen und Verkäufern, wo knapp sechs von zehn der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar gelten, und von den Bürokräften mit gut sieben von zehn.

Bamberg zeigt damit, dass ein durchschnittlicher Gesamtwert nicht auf eine durchschnittliche Struktur schließen lässt — hier heben sich zwei sehr ungleiche Hälften gegenseitig auf.

- Der Expertenanteil und das akademische Berufsfeld gehören bundesweit zu den niedrigsten.
- Maschinenbedienung und Handwerk sind stark besetzt und nahezu vollständig nicht betroffen.
- Das Technikerfeld ist ungewöhnlich schwach besetzt.
- Der Gesamtwert deutlich betroffener Beschäftigung liegt genau auf dem typischen Kreis.

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.280 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (728 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (743 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09471000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 10.477 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 16.178 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 40.210 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 18.669 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Bamberg. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/bamberg
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
