# KI und Arbeit in Bayreuth

Im Landkreis Bayreuth arbeiten 23.880 Menschen. Fast alles bündelt sich hier in der mittleren Qualifikationsebene — akademisch geprägte Tätigkeiten sind so selten wie in kaum einem anderen Kreis.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/bayreuth*

## Die Lage

- **23.880** Beschäftigte in Bayreuth
- **6.399** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **9.557** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 9.557 |
| nicht oder gering betroffen | 2.695 |
| gering betroffen | 2.325 |
| gering oder deutlich betroffen | 1.462 |
| deutlich betroffen | 6.399 |
| Stufe ungewiss | 443 |
| keine Einstufung möglich | 408 |

## Berufsfelder

- Handwerks- und verwandte Berufe: 4.182 Beschäftigte
- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 4.095 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 3.672 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 3.243 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 2.882 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 2.315 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 2.207 Beschäftigte
- Führungskräfte: 476 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 219 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Der Landkreis Bayreuth ist ein Fachkraftkreis, und das ist sein prägendes Merkmal. Der Anteil der Fachkrafttätigkeiten gehört bundesweit zu den höchsten, während Spezialisten- und vor allem Expertentätigkeiten zu den seltensten zählen. Die Beschäftigung konzentriert sich stark in der Mitte.

Die Berufsfelder bestätigen das von beiden Seiten. Größtes Feld sind die Handwerks- und verwandten Berufe, deutlich stärker besetzt als im typischen Kreis; ihre eingeordnete Beschäftigung liegt vollständig auf der nicht berührbaren Seite. Die akademischen Berufe dagegen gehören zu den am schwächsten besetzten bundesweit, und auch das Technikerfeld ist ungewöhnlich klein.

Doch der Kreis ist kein einseitiger Fall. Das Feld der Bürokräfte ist überdurchschnittlich groß, und dort tragen vier Fünftel der eingeordneten Beschäftigung deutlich berührbare Tätigkeiten. Auch bei den Dienstleistungsberufen entfällt ein erheblicher Teil auf diese Kategorie.

Beides gleicht sich aus: Der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung liegt nahe am typischen Kreis und trifft den bayerischen Landesmedian praktisch genau. Die Besonderheit von Bayreuth liegt in der Struktur, nicht im Ergebnis.

- Fachkrafttätigkeiten gehören bundesweit zu den häufigsten, Experten- und Spezialistentätigkeiten zu den seltensten
- Handwerk als größtes Feld, deutlich überdurchschnittlich, vollständig nicht berührbar
- Akademische Berufe und Technikerfeld gehören zu den schwächsten bundesweit
- Bürokräftefeld überdurchschnittlich groß und stark deutlich berührbar — Gesamtwert bleibt dadurch nahe am typischen Kreis

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (640 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (443 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (408 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09472000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 6.399 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 9.557 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 23.880 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 10.381 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Bayreuth. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/bayreuth
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
