# KI und Arbeit in Berlin

In Berlin arbeiten 1.672.980 Menschen. Mehr als jeder Dritte übt eine Tätigkeit aus, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte — nur wenige Kreise erreichen einen so hohen Anteil, und noch weniger einen so niedrigen an unberührten Tätigkeiten.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/berlin*

## Die Lage

- **1.672.980** Beschäftigte in Berlin
- **612.099** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **429.013** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 429.013 |
| nicht oder gering betroffen | 141.645 |
| gering betroffen | 221.594 |
| gering oder deutlich betroffen | 133.253 |
| deutlich betroffen | 612.099 |
| Stufe ungewiss | 53.693 |
| keine Einstufung möglich | 15.992 |

## Berufsfelder

- Akademische Berufe: 405.518 Beschäftigte
- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 369.841 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 239.411 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 209.398 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 142.107 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 93.692 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 81.620 Beschäftigte
- Führungskräfte: 61.093 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 4.611 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Berlin ist eine Stadt der Schreibtische, und das prägt den Befund. Fast jede vierte Beschäftigung entfällt auf akademische Berufe, weit mehr als im typischen Kreis, und dort gilt die Mehrheit der eingeordneten Tätigkeiten als deutlich von KI berührbar. Bei den Bürokräften sind es sogar neun von zehn.

Was anderswo dagegenhält, fehlt hier weitgehend: Handwerk sowie Bediener von Anlagen und Maschinen, die Felder mit überwiegend nicht berührbaren Tätigkeiten, gehören in Berlin zu den am schwächsten besetzten bundesweit. Auch die Qualifikationsstruktur zeigt in dieselbe Richtung — Spezialisten und Experten sind ungewöhnlich häufig, klassische Fachkrafttätigkeiten so selten wie in kaum einem anderen Kreis.

So entsteht ein einseitiges Bild: Der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten gehört zu den höchsten in Deutschland, der Anteil nicht berührbarer zu den niedrigsten. Beides ist dieselbe Beobachtung von zwei Seiten.

- Akademische Berufe als größtes Feld, weit über dem typischen Kreis, mehrheitlich deutlich berührbar
- Bürokräfte fast vollständig deutlich berührbar
- Handwerk und Maschinenbedienung gehören bundesweit zu den schwächsten Feldern
- Fachkrafttätigkeiten gehören bundesweit zu den seltensten, Spezialisten zu den häufigsten

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (60.790 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (53.693 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (15.992 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (5.210 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Berlin.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 11000000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 612.099 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 429.013 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 1.672.980 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 816.151 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Berlin. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/berlin
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
