# KI und Arbeit in Bernkastel-Wittlich

In Bernkastel-Wittlich arbeiten 41.840 Menschen. Der Kreis ist ausgesprochen helfer- und handwerksgeprägt — akademisch geprägte Tätigkeiten und Expertenarbeit sind hier so selten wie in fast keinem anderen Kreis.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/bernkastel-wittlich*

## Die Lage

- **41.840** Beschäftigte in Bernkastel-Wittlich
- **9.236** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **17.673** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 17.673 |
| nicht oder gering betroffen | 4.674 |
| gering betroffen | 3.620 |
| gering oder deutlich betroffen | 2.239 |
| deutlich betroffen | 9.236 |
| Stufe ungewiss | 719 |
| keine Einstufung möglich | 549 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 6.773 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 5.884 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 5.749 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 5.446 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 5.114 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 4.848 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 3.813 Beschäftigte
- Führungskräfte: 734 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 350 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Bernkastel-Wittlich ist ein Kreis der Ränder. Auf der einen Seite gehört das Feld der Hilfsarbeitskräfte zu den am stärksten besetzten bundesweit, und dort liegt die eingeordnete Beschäftigung fast vollständig auf der nicht berührbaren Seite. Das Handwerksfeld ist ebenfalls überdurchschnittlich groß und trägt ausschließlich solche Tätigkeiten.

Auf der anderen Seite fehlt fast alles, was anderswo Betroffenheit erzeugt: Technikerfeld und akademische Berufe gehören zu den schwächsten bundesweit, ebenso das Feld der Führungskräfte. Expertentätigkeiten sind so selten wie in kaum einem anderen Kreis. Nur bei den Bürokräften findet sich ein deutlicher Gegenpol — dort trägt der überwiegende Teil der eingeordneten Beschäftigung deutlich berührbare Tätigkeiten.

Einschränkend gehört zur Geschichte, dass die Datenlage hier vergleichsweise grob ist: Ein Zehntel der Beschäftigung trägt keine eindeutige Stufe oder lässt sich nicht fein auflösen. Auch innerhalb einzelner Felder bleibt es unentschieden — bei den Bedienern von Anlagen und Maschinen teilt sich die eingeordnete Beschäftigung fast hälftig zwischen „nicht berührbar“ und einer offenen Kategorie. Der niedrige Gesamtwert ist daher plausibel, aber nicht scharf.

- Hilfsarbeitskräfte gehören bundesweit zu den am stärksten besetzten Feldern, fast vollständig nicht berührbar
- Technikerfeld, akademische Berufe und Führungskräfte gehören zu den schwächsten bundesweit
- Expertentätigkeiten so selten wie in kaum einem Kreis
- Ein Zehntel der Beschäftigung ohne eindeutige Stufe oder nicht auflösbar — Vorbehalt gehört zum Befund

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (3.200 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (719 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (549 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (10 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Rheinland-Pfalz.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 07231000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 9.236 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 17.673 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 41.840 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 17.221 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

```
Veniora (2026): KI und Arbeit in Bernkastel-Wittlich. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/bernkastel-wittlich
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
