# KI und Arbeit in Bielefeld

In Bielefeld arbeiten 168.180 Menschen. Die klassische Fachkraftmitte ist hier so schwach besetzt wie in kaum einem anderen Kreis — die Beschäftigung verlagert sich nach oben.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/bielefeld*

## Die Lage

- **168.180** Beschäftigte in Bielefeld
- **47.609** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **55.509** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 55.509 |
| nicht oder gering betroffen | 18.009 |
| gering betroffen | 24.188 |
| gering oder deutlich betroffen | 14.142 |
| deutlich betroffen | 47.609 |
| Stufe ungewiss | 3.259 |
| keine Einstufung möglich | 1.824 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 38.744 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 31.133 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 22.420 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 21.663 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 17.070 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 14.961 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 13.526 Beschäftigte
- Führungskräfte: 4.261 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 761 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Bielefelds auffälligstes Merkmal ist die Qualifikationsstruktur. Der Anteil der Fachkrafttätigkeiten gehört bundesweit zu den niedrigsten; was dort fehlt, verteilt sich auf die oberen Ebenen — Experten- und Spezialistentätigkeiten sind deutlich häufiger als im typischen Kreis.

In den Feldern zeigt sich das in den akademischen Berufen, die überdurchschnittlich stark besetzt sind; dort gilt die Mehrheit der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar. Auch bei den Bürokräften ist die Lage klar. Das größte Feld dagegen, die Techniker, liegt fast vollständig außerhalb dieser Kategorie und verteilt sich stattdessen auf geringe Betroffenheit und offene Bandkategorien.

Was dagegenhalten könnte, ist schwach besetzt: Handwerk und Maschinenbedienung liegen beide unter dem typischen Kreis.

Bemerkenswert ist zum Schluss eine Stärke, die nicht im Inhalt, sondern in der Grundlage liegt: Der Anteil der Beschäftigung ohne eindeutige Stufe oder ohne feine Auflösbarkeit ist ungewöhnlich niedrig. Für Bielefeld lässt sich das Bild also mit mehr Sicherheit zeichnen als für die meisten Kreise.

- Fachkrafttätigkeiten gehören bundesweit zu den seltensten, Experten und Spezialisten deutlich häufiger
- Akademische Berufe überdurchschnittlich besetzt und mehrheitlich deutlich berührbar
- Technikerfeld als größtes Feld fast vollständig außerhalb der deutlichen Betroffenheit
- Ungewöhnlich niedriger unklarer Rest — belastbare Datengrundlage

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (3.560 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (3.259 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (1.824 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (400 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Nordrhein-Westfalen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 05711000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 47.609 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 55.509 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 168.180 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 84.279 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Bielefeld. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/bielefeld
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
