# KI und Arbeit in Böblingen

In Böblingen arbeiten 184.180 Menschen. Die akademischen Berufe bilden hier das größte Feld — und dort gelten fast zwei Drittel der eingeordneten Tätigkeiten als deutlich von KI berührbar.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/boeblingen*

## Die Lage

- **184.180** Beschäftigte in Böblingen
- **55.214** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **68.064** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 68.064 |
| nicht oder gering betroffen | 14.208 |
| gering betroffen | 19.977 |
| gering oder deutlich betroffen | 11.637 |
| deutlich betroffen | 55.214 |
| Stufe ungewiss | 4.244 |
| keine Einstufung möglich | 6.537 |

## Berufsfelder

- Akademische Berufe: 41.551 Beschäftigte
- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 36.292 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 25.586 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 23.450 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 17.642 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 15.836 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 12.802 Beschäftigte
- Führungskräfte: 6.086 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 635 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Böblingen ist ein Kreis, in dem die akademischen Berufe das Feldgefüge anführen — anteilig fast doppelt so stark besetzt wie im typischen Kreis. Dort entfallen fast zwei Drittel der eingeordneten Beschäftigung auf deutlich berührbare Tätigkeiten. Die Qualifikationsstruktur zeigt dasselbe von der anderen Seite: Der Fachkraftanteil gehört bundesweit zu den niedrigsten, Spezialisten- und Expertentätigkeiten zu den häufigsten.

Doch das zweitgrößte Feld, die Techniker, liegt fast vollständig außerhalb dieser Kategorie. Zwischen den beiden größten Feldern des Kreises liegen damit Welten.

Zwei Einschränkungen gehören zum Bild. Im Technikerfeld lässt sich ein erheblicher Teil der eingeordneten Beschäftigung gar keiner Einstufung zuordnen — ein für dieses Feld sehr hoher unklarer Rest. Und mehr als die Hälfte der Kreiszahlen entsteht regional abgeleitet statt direkt aus der Kreisstatistik, deutlich mehr als üblich.

Der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung liegt am Ende klar über dem typischen Kreis. Auffällig ist zugleich, wie wenig hier zwischen zwei Stufen offenbleibt — dieser Anteil gehört bundesweit zu den niedrigsten.

- Akademische Berufe als größtes Feld, deutlich über dem typischen Kreis, fast zwei Drittel deutlich berührbar
- Fachkraftanteil gehört bundesweit zu den niedrigsten, Spezialisten zu den höchsten
- Technikerfeld liegt fast vollständig außerhalb der deutlichen Betroffenheit und trägt einen hohen unklaren Rest
- Anteil zwischen zwei Stufen offen gehört bundesweit zu den niedrigsten

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (4.080 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (4.244 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (6.537 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (370 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Baden-Württemberg.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 08115000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 55.214 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 68.064 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 184.180 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 99.520 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Böblingen. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/boeblingen
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
