# KI und Arbeit in Börde

In der Börde arbeiten 61.560 Menschen. Kein Kreis in Deutschland hat anteilig mehr Helfertätigkeiten — und beim Anteil deutlich von KI berührbarer Beschäftigung liegt die Börde am äußersten unteren Rand.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/boerde*

## Die Lage

- **61.560** Beschäftigte in Börde
- **10.521** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **26.932** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 26.932 |
| nicht oder gering betroffen | 6.889 |
| gering betroffen | 5.848 |
| gering oder deutlich betroffen | 4.761 |
| deutlich betroffen | 10.521 |
| Stufe ungewiss | 1.048 |
| keine Einstufung möglich | 1.471 |

## Berufsfelder

- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 9.814 Beschäftigte
- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 9.337 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 9.276 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 7.855 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 7.627 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 6.603 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 5.011 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.238 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 709 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Die Börde markiert einen Extremwert: Der Anteil der Helfertätigkeiten ist der höchste in Deutschland, Spezialisten- und Expertentätigkeiten gehören zu den seltensten. Die Beschäftigung liegt hier ganz überwiegend in Bereichen, die als kaum von KI berührbar gelten.

Drei Felder tragen das. Die Bediener von Anlagen und Maschinen bilden das größte Feld und erreichen bundesweit den Spitzenwert; ihre eingeordnete Beschäftigung ist fast vollständig nicht berührbar. Die Hilfsarbeitskräfte liegen ähnlich hoch und ähnlich klar, das Handwerksfeld ebenso. Umgekehrt gehören Technikerfeld und akademische Berufe zu den am schwächsten besetzten überhaupt.

Eine Ausnahme bilden auch hier die Bürokräfte, wo der größere Teil der eingeordneten Beschäftigung deutlich berührbare Tätigkeiten trägt — für dieses Feld allerdings ein vergleichsweise niedriger Wert, weil ein erheblicher Teil zwischen gering und deutlich offenbleibt.

Zur Vorsicht mahnt der unklare Rest: Ein Zehntel der Beschäftigung trägt keine eindeutige Stufe oder lässt sich nicht fein auflösen. Der Extremwert der Börde ist deutlich, aber nicht mit letzter Schärfe zu lesen.

- Höchster Helferanteil in Deutschland, Spezialisten und Experten unter den seltensten
- Bediener von Anlagen und Maschinen als größtes Feld mit bundesweitem Spitzenwert, fast vollständig nicht berührbar
- Technikerfeld und akademische Berufe gehören zu den schwächsten bundesweit
- Ein Zehntel der Beschäftigung ohne eindeutige Stufe oder nicht auflösbar

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (3.650 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (1.048 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (1.471 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (520 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Sachsen-Anhalt.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 15083000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 10.521 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 26.932 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 61.560 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 29.740 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Börde. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/boerde
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
