# KI und Arbeit in Breisgau-Hochschwarzwald

In Breisgau-Hochschwarzwald arbeiten 87.750 Menschen. Der Kreis liegt im Gesamtbild nahe am typischen deutschen Kreis — sein Profil zeigt sich erst beim Blick auf die einzelnen Felder.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/breisgau-hochschwarzwald*

## Die Lage

- **87.750** Beschäftigte in Breisgau-Hochschwarzwald
- **23.156** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **35.542** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 35.542 |
| nicht oder gering betroffen | 8.393 |
| gering betroffen | 9.591 |
| gering oder deutlich betroffen | 5.520 |
| deutlich betroffen | 23.156 |
| Stufe ungewiss | 1.862 |
| keine Einstufung möglich | 1.326 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 16.546 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 12.540 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 11.931 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 11.449 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 11.413 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 11.044 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 7.636 Beschäftigte
- Führungskräfte: 2.047 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 784 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Breisgau-Hochschwarzwald ist in seinen Gesamtwerten weitgehend unauffällig. Der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung liegt nahe am typischen Kreis, der Anteil gering berührbarer trifft ihn praktisch genau.

Der Befund liegt eine Ebene tiefer. Zwischen dem größten Feld, den Technikern, und den Bürokräften liegen zwei völlig verschiedene Lagen: Dort gilt kaum etwas der eingeordneten Beschäftigung als eindeutig deutlich berührbar, hier vier Fünftel. Das Handwerksfeld trägt praktisch vollständig nicht berührbare Tätigkeiten und wirkt in dieselbe Richtung.

Ein drittes Element gehört zum Bild: Die Hilfsarbeitskräfte sind deutlich überdurchschnittlich besetzt und liegen überwiegend auf der nicht berührbaren Seite — allerdings mit einem spürbaren Rest ohne sichere Stufe. Auffällig ist ferner, dass Spezialistentätigkeiten hier deutlich häufiger sind als im typischen Kreis.

So entsteht ein Kreis, der sich aus gegenläufigen Teilen zu einem mittleren Ergebnis fügt. Der Anteil, der zwischen zwei Stufen offenbleibt, ist dabei deutlich kleiner als üblich — was hier eingeordnet ist, ist meist auch klar eingeordnet.

- Gesamtwerte nahe am typischen Kreis
- Technikerfeld und Bürokräfte mit gegensätzlicher Kategorienlage; Handwerk vollständig nicht berührbar
- Hilfsarbeitskräfte deutlich überdurchschnittlich, mit spürbarem Rest ohne sichere Stufe
- Anteil zwischen zwei Stufen offen deutlich unter dem typischen Kreis

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (2.350 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (1.862 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (1.326 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (70 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Baden-Württemberg.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 08315000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 23.156 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 35.542 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 87.750 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 39.900 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

```
Veniora (2026): KI und Arbeit in Breisgau-Hochschwarzwald. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/breisgau-hochschwarzwald
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
