# KI und Arbeit in Bremen

In Bremen arbeiten 300.720 Menschen. Fast ein Fünftel der Beschäftigung lässt sich hier gar nicht eindeutig einordnen — mehr als in fast jedem anderen Kreis. Jede Aussage über Bremen steht damit auf schmalerem Grund.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/bremen*

## Die Lage

- **300.720** Beschäftigte in Bremen
- **82.446** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **85.751** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 85.751 |
| nicht oder gering betroffen | 28.399 |
| gering betroffen | 26.360 |
| gering oder deutlich betroffen | 24.580 |
| deutlich betroffen | 82.446 |
| Stufe ungewiss | 14.944 |
| keine Einstufung möglich | 5.371 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 58.731 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 49.151 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 43.350 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 30.195 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 29.711 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 25.697 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 23.132 Beschäftigte
- Führungskräfte: 7.178 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 704 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Bei Bremen muss die Datenlage am Anfang stehen. Der Anteil der Beschäftigung, die keine eindeutige Stufe trägt oder sich nicht fein auflösen lässt, gehört bundesweit zu den höchsten — ein erheblicher Teil davon ist überhaupt nicht fein auflösbar. Alles Weitere ist unter diesem Vorbehalt zu lesen.

Am deutlichsten zeigt sich das im größten Feld. Bei den Technikern und gleichrangigen nichttechnischen Berufen trägt fast ein Viertel der eingeordneten Beschäftigung keine sichere Stufe, ein weiteres Drittel liegt in der offenen Bandkategorie; als eindeutig deutlich berührbar gilt dort kaum etwas.

Wo die Einordnung klarer ist, zeigt Bremen ein städtisches Profil: Die akademischen Berufe sind überdurchschnittlich besetzt und rund zur Hälfte deutlich berührbar, bei den Bürokräften sind es vier Fünftel. Auch die Qualifikationsstruktur ist nach oben verschoben — Spezialisten und Experten sind häufig, Fachkrafttätigkeiten deutlich seltener als im typischen Kreis.

Der Gesamtwert liegt am Ende über dem typischen Kreis. Er ist plausibel, aber angesichts des großen unklaren Rests nicht belastbar zu verschärfen.

- Anteil ohne eindeutige Stufe oder nicht auflösbar gehört bundesweit zu den höchsten
- Im größten Feld trägt fast ein Viertel der eingeordneten Beschäftigung keine sichere Stufe
- Akademische Berufe überdurchschnittlich und rund zur Hälfte deutlich berührbar, Bürokräfte zu vier Fünfteln
- Qualifikationsstruktur nach oben verschoben, Fachkrafttätigkeiten deutlich seltener

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (32.770 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (14.944 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (5.371 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (270 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bremen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 04011000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 82.446 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 85.751 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 300.720 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 118.409 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Bremen. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/bremen
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
