# KI und Arbeit in Burgenlandkreis

Im Burgenlandkreis arbeiten 57.920 Menschen. Der Anteil deutlich von KI berührbarer Tätigkeiten gehört zu den niedrigsten bundesweit — allerdings bleibt hier auch ungewöhnlich viel Beschäftigung ohne klare Zuordnung.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/burgenlandkreis*

## Die Lage

- **57.920** Beschäftigte in Burgenlandkreis
- **10.865** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **21.254** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 21.254 |
| nicht oder gering betroffen | 7.166 |
| gering betroffen | 6.598 |
| gering oder deutlich betroffen | 4.215 |
| deutlich betroffen | 10.865 |
| Stufe ungewiss | 1.003 |
| keine Einstufung möglich | 909 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 10.893 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 9.718 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 6.816 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 6.267 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 5.738 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 5.507 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 5.211 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.258 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 602 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Der Burgenlandkreis gehört zu den Kreisen mit dem niedrigsten Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung. Gegenüber dem Landesmedian Sachsen-Anhalts ist der Abstand allerdings klein — der Befund hat eine deutliche regionale Komponente und ist nicht allein kreisspezifisch.

Die Feldstruktur zeigt, woher das kommt. Sowohl das Feld der Bürokräfte als auch die akademischen Berufe sind deutlich schwächer besetzt als im typischen Kreis; genau diese Felder tragen anderswo die klaren Betroffenheitswerte. Das Handwerksfeld liegt dagegen praktisch vollständig auf der nicht berührbaren Seite. Die Qualifikationsstruktur ist stark fachkraftlastig, bei entsprechend schwachem Spezialistenanteil.

Wo Betroffenheit auftritt, bleibt sie unscharf. Die Dienstleistungsberufe sind deutlich überdurchschnittlich besetzt, teilen sich aber zwischen deutlich berührbaren Tätigkeiten und einer offenen Kategorie. Selbst bei den Bürokräften ist der offene Rest für dieses Feld ungewöhnlich groß.

Dazu kommt eine grobe Datengrundlage: Ein erheblicher Teil der Beschäftigung trägt keine eindeutige Stufe oder lässt sich nicht fein auflösen. Der niedrige Wert des Kreises ist damit nachvollziehbar, aber nicht scharf zu ziehen.

- Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung gehört bundesweit zu den niedrigsten, Abstand zum Landesmedian aber klein
- Bürokräfte und akademische Berufe deutlich schwächer besetzt als im typischen Kreis
- Stark fachkraftlastige Qualifikationsstruktur
- Erheblicher Teil der Beschäftigung ohne eindeutige Stufe oder nicht auflösbar

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (5.600 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (1.003 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (909 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (400 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Sachsen-Anhalt.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 15084000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 10.865 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 21.254 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 57.920 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 23.900 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Burgenlandkreis. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/burgenlandkreis
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
