# KI und Arbeit in Cloppenburg

In Cloppenburg arbeiten 75.150 Menschen. Fast jede zweite Tätigkeit gilt als von KI kaum berührbar — kein Kreis in dieser Auswertung erreicht einen höheren Wert.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/cloppenburg*

## Die Lage

- **75.150** Beschäftigte in Cloppenburg
- **16.714** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **36.455** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 36.455 |
| nicht oder gering betroffen | 6.971 |
| gering betroffen | 6.424 |
| gering oder deutlich betroffen | 4.580 |
| deutlich betroffen | 16.714 |
| Stufe ungewiss | 1.176 |
| keine Einstufung möglich | 850 |

## Berufsfelder

- Handwerks- und verwandte Berufe: 14.657 Beschäftigte
- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 11.554 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 10.368 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 9.904 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 9.734 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 8.538 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 6.259 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.130 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 1.027 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Cloppenburg steht am äußersten ruhigen Ende der bundesweiten Verteilung. Der Anteil nicht berührbarer Beschäftigung gehört hier zu den höchsten überhaupt. Getragen wird das von zwei ungewöhnlich stark besetzten Feldern, deren eingeordnete Beschäftigung jeweils vollständig als nicht betroffen gilt: den Handwerks- und verwandten Berufen sowie den Bedienern von Anlagen und Maschinen. Zusammen mit den ebenfalls überdurchschnittlich vertretenen Hilfsarbeitskräften ergibt das ein sehr stabiles Bild.

Gegenläufig sind allein die Bürokräfte, wo knapp drei Viertel der eingeordneten Beschäftigung auf deutlich berührbare Tätigkeiten entfallen. Dieses Feld ist hier aber nur so stark besetzt wie im typischen Kreis und bildet damit kein Gegengewicht.

Die Qualifikationsstruktur ist ebenso einseitig wie die Feldstruktur: Helfer und Fachkräfte sind deutlich überrepräsentiert, Spezialisten und Experten gehören zu den seltensten bundesweit. Auch das Technikerfeld zählt zu den am schwächsten besetzten überhaupt.

Bemerkenswert ist, dass dieses klare Bild auf einer besonders belastbaren Grundlage steht: Nur ein sehr kleiner Teil der Beschäftigung bleibt ohne eindeutige Stufe oder ohne feine Auflösung.

- Anteil nicht berührbarer Beschäftigung gehört bundesweit zu den höchsten
- Handwerk und Anlagenbediener ungewöhnlich stark besetzt, eingeordnete Beschäftigung jeweils vollständig nicht betroffen
- Spezialisten, Experten, Akademische Berufe und Techniker gehören zu den niedrigsten bundesweit
- Sehr geringe Unsicherheit — die Einordnung trägt weiter als in den meisten Kreisen

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.260 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (1.176 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (850 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (820 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Niedersachsen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 03453000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 16.714 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 36.455 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 75.150 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 37.231 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Cloppenburg. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/cloppenburg
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
