# KI und Arbeit in Cochem-Zell

In Cochem-Zell arbeiten 19.180 Menschen. Etwa jeder Fünfte übt eine Tätigkeit aus, die KI deutlich verändern könnte — weniger als im typischen Kreis. Auffälliger ist, wie selten hier akademisch geprägte Berufe vorkommen.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/cochem-zell*

## Die Lage

- **19.180** Beschäftigte in Cochem-Zell
- **4.298** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **7.818** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 7.818 |
| nicht oder gering betroffen | 2.391 |
| gering betroffen | 1.824 |
| gering oder deutlich betroffen | 1.110 |
| deutlich betroffen | 4.298 |
| Stufe ungewiss | 361 |
| keine Einstufung möglich | 218 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 3.567 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 3.279 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 2.537 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 2.383 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 2.079 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 1.994 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 1.674 Beschäftigte
- Führungskräfte: 351 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 157 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Cochem-Zell ist ein Kreis der praktischen Berufe. Helfer und Fachkräfte sind beide deutlich überrepräsentiert, während der Expertenanteil zu den niedrigsten bundesweit gehört und auch die Spezialisten selten sind. Das Feld der Akademischen Berufe steht ebenfalls weit unten in der bundesweiten Verteilung.

Die beiden größten Felder tragen dabei entgegengesetzte Lagen. Im Technikerfeld liegt das Gewicht der eingeordneten Beschäftigung auf gering berührbaren Tätigkeiten und auf Kategorien, die zwischen zwei Stufen offenbleiben. Bei den Dienstleistungsberufen und Verkäufern — einem Feld, das hier deutlich stärker besetzt ist als im typischen Kreis — gilt dagegen über vier Zehntel der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar. Hinzu kommen zwei stark besetzte Felder am ruhigen Ende: die Hilfsarbeitskräfte und das Handwerk, in dem die gesamte eingeordnete Beschäftigung als nicht betroffen gilt.

Bei der Deutung ist Vorsicht geboten. Ein spürbarer Teil der Beschäftigung lässt sich nicht fein auflösen, und die Unsicherheit insgesamt liegt über dem typischen Kreis — im Vergleich zu Rheinland-Pfalz allerdings nur knapp.

- Expertenanteil gehört bundesweit zu den niedrigsten, Helfer und Fachkräfte deutlich überrepräsentiert
- Dienstleistungsberufe deutlich über dem typischen Kreis besetzt und überwiegend deutlich berührbar
- Handwerk und Hilfsarbeitskräfte verankern das ruhige Ende
- Unsicherheit über dem typischen Kreis — der niedrige Gesamtwert ist zurückhaltend zu lesen

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.220 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (361 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (218 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Rheinland-Pfalz.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 07135000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 4.298 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 7.818 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 19.180 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 8.041 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Cochem-Zell. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/cochem-zell
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
