# KI und Arbeit in Dahme-Spreewald

In Dahme-Spreewald arbeiten 66.390 Menschen. Rund jeder Fünfte übt eine Tätigkeit aus, die KI deutlich verändern könnte — dieser Wert steht allerdings auf einer schmaleren Grundlage als in den meisten Kreisen.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/dahme-spreewald*

## Die Lage

- **66.390** Beschäftigte in Dahme-Spreewald
- **14.117** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **22.270** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 22.270 |
| nicht oder gering betroffen | 7.582 |
| gering betroffen | 7.390 |
| gering oder deutlich betroffen | 5.991 |
| deutlich betroffen | 14.117 |
| Stufe ungewiss | 1.627 |
| keine Einstufung möglich | 722 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 12.571 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 10.353 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 7.393 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 7.130 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 7.067 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 6.587 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 6.393 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.596 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 609 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Bei Dahme-Spreewald muss die Einordnung mit einer Einschränkung beginnen. Ein ungewöhnlich großer Teil der Beschäftigung lässt sich hier nicht fein auflösen, und die Unsicherheit insgesamt gehört zu den höchsten bundesweit — auch gegenüber Brandenburg ist der Wert deutlich erhöht. Alle Anteile beziehen sich also auf eine schmalere Basis als anderswo, und der niedrige Betroffenheitswert ist entsprechend zurückhaltend zu lesen.

Soweit die Daten tragen, zeigt sich ein ruhiges Bild. Im Handwerk und bei den Anlagenbedienern trägt die gesamte eingeordnete Beschäftigung die Einstufung nicht betroffen, bei den Hilfsarbeitskräften der überwiegende Teil. Bei den Bürokräften ist es umgekehrt — dieses Feld ist hier allerdings ungewöhnlich klein besetzt.

Die Qualifikationsstruktur gibt nichts her: Alle vier Ebenen liegen nahe an ihren Bundeswerten.

Dazu kommt, dass auch ein großer Teil der tatsächlich eingeordneten Beschäftigung zwischen zwei Stufen offenbleibt. Dahme-Spreewald ist damit weniger ein Kreis mit einem klaren Befund als einer, dessen Befund die Grenzen der Einordnung selbst sichtbar macht.

- Ungewöhnlich hoher Anteil an Beschäftigung, die sich nicht fein auflösen lässt
- Handwerk und Anlagenbediener vollständig nicht betroffen, Bürokräftefeld sehr klein
- Qualifikationsebenen sämtlich nahe an ihren Bundeswerten
- Auch von der eingeordneten Beschäftigung bleibt viel zwischen zwei Stufen offen

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (6.790 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (1.627 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (722 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (20 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Brandenburg.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 12061000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 14.117 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 22.270 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 66.390 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 28.019 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Dahme-Spreewald. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/dahme-spreewald
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
