# KI und Arbeit in Darmstadt-Dieburg

In Darmstadt-Dieburg arbeiten 78.500 Menschen. Knapp drei von zehn üben eine Tätigkeit aus, die KI deutlich verändern könnte — bundesweit über dem Durchschnitt, innerhalb Hessens dagegen völlig unauffällig.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/darmstadt-dieburg*

## Die Lage

- **78.500** Beschäftigte in Darmstadt-Dieburg
- **22.660** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **29.572** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 29.572 |
| nicht oder gering betroffen | 7.765 |
| gering betroffen | 6.460 |
| gering oder deutlich betroffen | 5.355 |
| deutlich betroffen | 22.660 |
| Stufe ungewiss | 1.321 |
| keine Einstufung möglich | 1.017 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 13.793 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 11.649 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 11.048 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 10.658 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 9.769 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 8.179 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 6.815 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.796 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 443 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Darmstadt-Dieburg zeigt, wie sehr eine Einordnung vom Bezugsrahmen abhängt. Im Bundesbild liegt der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung über dem typischen Kreis; innerhalb Hessens entspricht er praktisch dem Landesmedian. Was bundesweit auffällt, ist hier Landesnormalität.

Die Spannung liegt zwischen den beiden größten Feldern. Bei den Technikern, dem größten, ist deutlich berührbare Beschäftigung kaum vertreten; bei den Bürokräften, dem zweitgrößten, entfallen gut vier Fünftel der eingeordneten Beschäftigung darauf. Die Größenverhältnisse verstärken den Effekt: Das Technikerfeld ist auffallend schwach besetzt, das Bürokräftefeld überdurchschnittlich.

Bemerkenswert ist, was in der Mitte fehlt. Der Anteil gering berührbarer Beschäftigung gehört zu den niedrigsten bundesweit, während der Anteil kaum berührbarer genau dem typischen Kreis entspricht. Die mittlere Stufe ist hier also kaum besetzt.

Dazu passt der Blick auf die Qualifikation: Helfer sind deutlich häufiger als üblich, Fachkräfte seltener. Der Kreis verteilt seine Beschäftigung auf die Ränder, weniger auf die Zwischentöne.

- Über dem typischen Kreis, aber praktisch auf dem hessischen Landesmedian
- Technikerfeld schwach besetzt und kaum deutlich berührbar, Bürokräftefeld stark besetzt und überwiegend deutlich berührbar
- Anteil gering berührbarer Beschäftigung gehört zu den niedrigsten bundesweit
- Helfer deutlich häufiger als üblich, Fachkräfte seltener

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (3.670 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (1.321 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (1.017 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (730 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Hessen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 06432000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 22.660 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 29.572 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 78.500 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 35.840 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Darmstadt-Dieburg. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/darmstadt-dieburg
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
