# KI und Arbeit in Darmstadt

In Darmstadt arbeiten 110.810 Menschen. Etwa jede dritte Tätigkeit gilt als von KI deutlich berührbar, während der Anteil kaum berührbarer Tätigkeiten zu den niedrigsten in ganz Deutschland zählt.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/darmstadt*

## Die Lage

- **110.810** Beschäftigte in Darmstadt
- **38.141** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **28.317** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 28.317 |
| nicht oder gering betroffen | 10.113 |
| gering betroffen | 16.798 |
| gering oder deutlich betroffen | 8.773 |
| deutlich betroffen | 38.141 |
| Stufe ungewiss | 2.475 |
| keine Einstufung möglich | 1.403 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 28.446 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 28.290 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 17.822 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 9.942 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 6.180 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 6.101 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 5.550 Beschäftigte
- Führungskräfte: 3.465 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 225 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Darmstadt hat eine der ausgeprägtesten Qualifikationsstrukturen im gesamten Vergleich. Der Expertenanteil gehört bundesweit zu den höchsten, die Spezialisten liegen weit oben — umgekehrt zählen Helfer und Fachkräfte zu den seltensten überhaupt. Ein Viertel der Kreisbeschäftigung entfällt auf Akademische Berufe, die zusammen mit den Technikern fast die Hälfte aller Beschäftigung stellen.

Diese beiden größten Felder stehen jedoch entgegengesetzt: Bei den Akademischen Berufen gilt fast die Hälfte der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar, im Technikerfeld dagegen kaum etwas. Bei den Bürokräften sind es sogar über neun Zehntel.

Was anderswo am ruhigen Ende verankert, ist hier auffällig dünn: Handwerk, Hilfsarbeitskräfte und Anlagenbediener gehören sämtlich zu den am schwächsten besetzten Feldern bundesweit.

So entsteht ein deutlich einseitiges Bild. Der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung liegt weit über dem typischen Kreis, der Anteil kaum berührbarer zählt zu den niedrigsten in Deutschland. Beides ist dieselbe Beobachtung von zwei Seiten.

- Expertenanteil gehört bundesweit zu den höchsten, Helfer und Fachkräfte zu den niedrigsten
- Akademische Berufe und Techniker stellen zusammen fast die Hälfte der Beschäftigung, tragen aber gegensätzliche Profile
- Handwerk, Hilfsarbeitskräfte und Anlagenbediener gehören zu den am schwächsten besetzten Feldern bundesweit
- Anteil kaum berührbarer Beschäftigung gehört zu den niedrigsten in Deutschland

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (4.560 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (2.475 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (1.403 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (250 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Hessen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 06411000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 38.141 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 28.317 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 110.810 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 55.441 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Darmstadt. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/darmstadt
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
