# KI und Arbeit in Donau-Ries

In Donau-Ries arbeiten 65.950 Menschen. Die beiden größten Berufsfelder — Techniker und Handwerk — sind hier fast gleich groß, wobei das Handwerk bundesweit zu den am stärksten besetzten gehört.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/donau-ries*

## Die Lage

- **65.950** Beschäftigte in Donau-Ries
- **16.299** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **26.808** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 26.808 |
| nicht oder gering betroffen | 6.604 |
| gering betroffen | 6.223 |
| gering oder deutlich betroffen | 4.733 |
| deutlich betroffen | 16.299 |
| Stufe ungewiss | 1.044 |
| keine Einstufung möglich | 2.030 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 13.090 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 12.866 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 8.763 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 7.530 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 6.840 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 6.695 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 6.203 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.409 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 345 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

In Donau-Ries stehen Techniker und Handwerk fast gleichauf an der Spitze der Berufsfelder. Das Handwerk ist dabei bundesweit außergewöhnlich stark besetzt, und praktisch seine gesamte eingeordnete Beschäftigung trägt die Einstufung nicht betroffen — ein kräftiges Gegengewicht.

Hinzu kommt, dass das Dienstleistungsfeld, das in vielen Kreisen für deutliche Berührbarkeit sorgt, hier auffallend schwach besetzt ist. Bei den Bürokräften entfallen zwar knapp vier Fünftel der eingeordneten Beschäftigung auf deutlich berührbare Tätigkeiten, doch das Feld ist nur typisch groß. Insgesamt bleibt der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung damit nahe am typischen Kreis, im bayerischen Vergleich darunter.

Bei der Deutung des Technikerfelds ist Vorsicht geboten. Für gut ein Sechstel der dortigen Bezugsgröße war keine Einstufung möglich. Über den Kreis insgesamt liegt der Anteil ohne eindeutige Stufe nahe am typischen Kreis, im Landesvergleich aber erhöht.

Die Qualifikationsebenen selbst zeigen keine bemerkenswerten Abweichungen. Der Befund kommt hier ganz aus der Berufsstruktur.

- Handwerk gehört bundesweit zu den am stärksten besetzten Feldern und ist praktisch vollständig nicht betroffen
- Dienstleistungsfeld auffallend schwach besetzt
- Bürokräfte überwiegend deutlich berührbar, Feld aber nur typisch groß
- Im Technikerfeld war für gut ein Sechstel der Bezugsgröße keine Einstufung möglich

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.880 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (1.044 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (2.030 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (460 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09779000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 16.299 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 26.808 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 65.950 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 33.011 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Donau-Ries. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/donau-ries
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
