# KI und Arbeit in Donnersbergkreis

Im Donnersbergkreis arbeiten 21.010 Menschen. Nur etwa jeder Fünfte übt eine Tätigkeit aus, die KI deutlich verändern könnte — einer der niedrigsten Werte bundesweit. Ein Teil dieser Randlage entsteht allerdings dadurch, dass viel Beschäftigung sich nicht eindeutig zuordnen lässt.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/donnersbergkreis*

## Die Lage

- **21.010** Beschäftigte in Donnersbergkreis
- **4.044** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **8.241** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 8.241 |
| nicht oder gering betroffen | 2.847 |
| gering betroffen | 2.055 |
| gering oder deutlich betroffen | 1.580 |
| deutlich betroffen | 4.044 |
| Stufe ungewiss | 306 |
| keine Einstufung möglich | 457 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 4.481 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 2.945 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 2.539 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 2.536 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 2.351 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 2.179 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 1.967 Beschäftigte
- Führungskräfte: 447 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 84 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Der Donnersbergkreis nimmt beim Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung eine Randposition unter den deutschen Kreisen ein — auch gegenüber Rheinland-Pfalz ist der Abstand erheblich.

Zum Teil passt das zur Berufsstruktur. Zwei größere Felder liegen vollständig oder fast vollständig am ruhigen Ende: Im Handwerk trägt die gesamte eingeordnete Beschäftigung die Einstufung nicht betroffen, bei den Hilfsarbeitskräften nahezu die gesamte. Das Bürokräftefeld, das anderswo die deutliche Berührbarkeit trägt, ist hier ungewöhnlich klein.

Entscheidend ist aber etwas anderes. Ungewöhnlich viel Beschäftigung bleibt hier zwischen zwei Stufen offen. Im größten Feld, den Technikern, entfallen über vier Zehntel der eingeordneten Beschäftigung auf die Kategorie zwischen gering und deutlich — eine eindeutige Einstufung als deutlich berührbar kommt dort gar nicht vor.

Die niedrige Gesamtposition beruht damit nicht nur auf einer ruhigen Berufsstruktur, sondern auch darauf, dass ein erheblicher Teil der Beschäftigung nicht eindeutig zugeordnet ist. Der Wert ist entsprechend zurückhaltend zu lesen.

- Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung gehört zu den niedrigsten bundesweit
- Handwerk und Hilfsarbeitskräfte vollständig bzw. fast vollständig nicht betroffen, Bürokräftefeld ungewöhnlich klein
- Sehr hoher Anteil an Beschäftigung, die zwischen zwei Stufen offenbleibt
- Im Technikerfeld kommt eine eindeutige Einstufung als deutlich berührbar gar nicht vor

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.000 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (306 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (457 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (470 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Rheinland-Pfalz.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 07333000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 4.044 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 8.241 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 21.010 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 9.359 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Donnersbergkreis. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/donnersbergkreis
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
