# KI und Arbeit in Dortmund

In Dortmund arbeiten 267.900 Menschen — der mit Abstand größte Kreis dieser Auswertung. Etwa jede dritte Tätigkeit gilt als von KI deutlich berührbar, deutlich mehr als im typischen deutschen Kreis.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/dortmund*

## Die Lage

- **267.900** Beschäftigte in Dortmund
- **88.443** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **79.283** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 79.283 |
| nicht oder gering betroffen | 24.562 |
| gering betroffen | 36.609 |
| gering oder deutlich betroffen | 24.347 |
| deutlich betroffen | 88.443 |
| Stufe ungewiss | 5.775 |
| keine Einstufung möglich | 2.571 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 60.096 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 49.255 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 45.185 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 33.413 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 25.573 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 20.063 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 19.864 Beschäftigte
- Führungskräfte: 7.059 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 1.082 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Dortmund ist eine Stadt der Büros und Schreibtische, und das prägt den Befund. Das Bürokräftefeld ist hier ungewöhnlich stark besetzt, und gut drei Viertel seiner eingeordneten Beschäftigung gelten als deutlich berührbar. Die Akademischen Berufe, ebenfalls deutlich überdurchschnittlich vertreten, liegen mit knapp der Hälfte in dieselbe Richtung. Das größte Feld, die Techniker, trägt dagegen ein ganz anderes Profil — dort verteilt sich die eingeordnete Beschäftigung überwiegend auf gering berührbare Tätigkeiten und auf solche, die zwischen zwei Stufen offenbleiben.

Was anderswo dagegenhält, fehlt hier weitgehend. Das Handwerksfeld ist dünn besetzt, auch die Anlagenbediener liegen unter dem typischen Kreis. Entsprechend gehört der Anteil kaum berührbarer Beschäftigung zu den niedrigeren bundesweit.

Die Qualifikationsstruktur zeigt in dieselbe Richtung: Experten sind deutlich häufiger als üblich, klassische Fachkrafttätigkeiten seltener.

Bemerkenswert ist, wie belastbar dieses Bild ist. Nur ein kleiner Teil der Beschäftigung bleibt ohne eindeutige Stufe oder ohne feine Auflösung — bei einem Kreis dieser Größe ein ungewöhnlich klarer Befund.

- Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung deutlich über dem typischen Kreis
- Bürokräfte und Akademische Berufe beide stark besetzt und überwiegend deutlich berührbar
- Handwerk und Anlagenbediener dünn besetzt, Anteil kaum berührbarer Beschäftigung entsprechend niedrig
- Experten deutlich häufiger, Fachkräfte seltener — bei zugleich belastbarer Datenlage

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (5.810 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (5.775 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (2.571 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (660 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Nordrhein-Westfalen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 05913000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 88.443 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 79.283 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 267.900 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 132.520 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

```
Veniora (2026): KI und Arbeit in Dortmund. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/dortmund
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
