# KI und Arbeit in Dresden

In Dresden arbeiten 280.340 Menschen — und die Beschäftigung sitzt spürbar weiter oben als anderswo: Experten und Spezialisten sind hier ungewöhnlich häufig, Helfertätigkeiten so selten wie in kaum einem anderen Kreis.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/dresden*

## Die Lage

- **280.340** Beschäftigte in Dresden
- **84.010** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **77.911** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 77.911 |
| nicht oder gering betroffen | 26.453 |
| gering betroffen | 39.547 |
| gering oder deutlich betroffen | 20.811 |
| deutlich betroffen | 84.010 |
| Stufe ungewiss | 11.334 |
| keine Einstufung möglich | 4.084 |

## Berufsfelder

- Akademische Berufe: 65.189 Beschäftigte
- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 61.781 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 38.429 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 34.541 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 20.028 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 17.175 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 15.381 Beschäftigte
- Führungskräfte: 10.608 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 1.018 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Dresden fällt weniger durch einen einzelnen Betroffenheitswert auf als durch die Ebene, auf der hier gearbeitet wird. Expertentätigkeiten gehören bundesweit zu den häufigsten, Spezialisten ebenfalls, während der Helferanteil zu den niedrigsten überhaupt zählt. Der Mittelbau, der die deutsche Kreisstatistik sonst trägt, ist nach oben verschoben.

Dazu passt das größte Berufsfeld: Auf akademische Berufe entfällt annähernd ein Viertel der Beschäftigung, weit mehr als im typischen Kreis, und dort gilt der größte Block der eingeordneten Tätigkeiten als deutlich von KI berührbar. Noch klarer ist das Bild bei den Bürokräften, wo neun von zehn eingeordneten Tätigkeiten in diese Stufe fallen. Was in anderen Kreisen dagegenhält — Handwerk, Maschinenbedienung, Hilfsarbeit —, ist in Dresden schwach besetzt; dort ist die eingeordnete Beschäftigung fast durchweg nicht berührbar, aber sie fällt kaum ins Gewicht.

Eine Einschränkung gehört dazu: Ein gutes Zehntel der Beschäftigung trägt keine eindeutige Stufe oder lässt sich nicht fein auflösen, mehr als im typischen Kreis. Der hohe Betroffenheitswert ist deshalb eher als Richtung zu lesen denn als exakte Größe.

- Experten- und Spezialistenanteil bundesweit sehr hoch, Helferanteil unter den niedrigsten
- Akademische Berufe als größtes Feld, dort und bei den Bürokräften überwiegend deutlich berührbare Tätigkeiten
- Gegengewichte Handwerk, Maschinenbedienung und Hilfsarbeit sind schwach besetzt
- Über ein Zehntel der Beschäftigung ohne eindeutige Stufe — der Wert ist nur begrenzt belastbar

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (14.610 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (11.334 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (4.084 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (1.590 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Sachsen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 14612000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 84.010 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 77.911 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 280.340 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 130.610 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Dresden. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/dresden
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
