# KI und Arbeit in Elbe-Elster

In Elbe-Elster arbeiten 31.980 Menschen. Deutlich von KI berührbare Tätigkeiten sind hier seltener als im typischen Kreis — die Beschäftigung ruht stark auf der Fachkraftebene.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/elbe-elster*

## Die Lage

- **31.980** Beschäftigte in Elbe-Elster
- **6.658** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **12.283** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 12.283 |
| nicht oder gering betroffen | 3.703 |
| gering betroffen | 3.696 |
| gering oder deutlich betroffen | 1.750 |
| deutlich betroffen | 6.658 |
| Stufe ungewiss | 557 |
| keine Einstufung möglich | 432 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 5.551 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 5.202 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 4.482 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 3.451 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 3.112 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 3.093 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 2.831 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 723 Beschäftigte
- Führungskräfte: 635 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Elbe-Elster ist ein fachkraftzentrierter Kreis, und das prägt den Befund. Fachkrafttätigkeiten sind deutlich häufiger als im typischen Kreis, während Spezialisten- und Expertentätigkeiten seltener vorkommen. Entsprechend fällt der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung merklich unter den typischen Kreis.

Tragend dafür sind die Felder, in denen die eingeordnete Beschäftigung vollständig auf nicht berührbare Tätigkeiten entfällt: Handwerk und Maschinenbedienung, beide überdurchschnittlich besetzt. Die Bürokräfte, in vielen Kreisen der Hauptträger berührbarer Tätigkeiten, sind hier dagegen deutlich schwächer vertreten als anderswo — auch wenn dort, wo sie vorkommen, der weit überwiegende Teil der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar gilt. Akademische Berufe sind ebenfalls selten.

Eine Besonderheit betrifft ein kleines Feld: Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei sind hier bundesweit so stark vertreten wie kaum irgendwo. Für das Gesamtbild bleibt das allerdings ohne großes Gewicht, weil das Feld auch hier zu den kleinsten zählt. Einzuschränken ist zudem, dass ein überdurchschnittlicher Teil der Beschäftigung keine eindeutige Stufe trägt.

- Deutlich berührbare Beschäftigung merklich unter dem typischen Kreis
- Fachkraftanteil deutlich überdurchschnittlich, Spezialisten und Experten selten
- Handwerk und Maschinenbedienung überdurchschnittlich und vollständig nicht berührbar; Bürokräfte und akademische Berufe schwach
- Land- und Forstwirtschaft bundesweit unter den stärksten, aber sehr klein

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (2.150 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (557 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (432 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (820 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Brandenburg.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 12062000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 6.658 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 12.283 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 31.980 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 12.680 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Elbe-Elster. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/elbe-elster
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
