# KI und Arbeit in Emden

In Emden arbeiten 31.040 Menschen. Ein Viertel davon entfällt auf Handwerks- und verwandte Berufe — bundesweit der höchste Wert, und das prägt das gesamte Bild des Kreises.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/emden*

## Die Lage

- **31.040** Beschäftigte in Emden
- **6.856** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **13.964** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 13.964 |
| nicht oder gering betroffen | 3.584 |
| gering betroffen | 2.909 |
| gering oder deutlich betroffen | 1.702 |
| deutlich betroffen | 6.856 |
| Stufe ungewiss | 457 |
| keine Einstufung möglich | 629 |

## Berufsfelder

- Handwerks- und verwandte Berufe: 7.827 Beschäftigte
- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 5.298 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 3.671 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 3.369 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 3.240 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 3.235 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 2.798 Beschäftigte
- Führungskräfte: 544 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 117 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

In Emden dominiert ein einziges Feld so stark, dass es alles andere überlagert. Auf Handwerks- und verwandte Berufe entfällt ein Viertel der Kreisbeschäftigung — der höchste Wert im gesamten Bundesvergleich —, und ihre eingeordnete Beschäftigung gilt vollständig als nicht berührbar.

Das schlägt bis ins Gesamtbild durch: Der Anteil nicht berührbarer Beschäftigung gehört bundesweit zu den höchsten, der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten liegt unter dem typischen Kreis. Die Felder, die anderswo in die Gegenrichtung ziehen, sind hier schwach. Bürokräfte und Dienstleistungsberufe sind beide seltener vertreten als im typischen Kreis — auch wenn in beiden ein erheblicher Teil der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar gilt. Auch das größte technische Feld ist für Bundesverhältnisse klein.

Bemerkenswert ist außerdem, wie weit die Einordnung hier trägt. Nur ein sehr kleiner Teil der Beschäftigung bleibt ohne eindeutige Stufe, und praktisch alles lässt sich fein auflösen. Das Bild ist also nicht nur ausgeprägt, sondern auch ungewöhnlich gut abgesichert.

- Handwerk stellt ein Viertel der Beschäftigung — bundesweit der höchste Wert
- Anteil nicht berührbarer Beschäftigung gehört bundesweit zu den höchsten
- Gegenläufige Felder — Bürokräfte, Dienstleistungen, Techniker — sind alle unterdurchschnittlich besetzt
- Datenlage ungewöhnlich belastbar, sehr wenig ohne eindeutige Stufe

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (320 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (457 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (629 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (690 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Niedersachsen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 03402000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 6.856 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 13.964 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 31.040 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 14.929 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Emden. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/emden
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
