# KI und Arbeit in Emsland

Im Emsland arbeiten 155.390 Menschen. Fast die Hälfte der Beschäftigung entfällt auf Tätigkeiten, die KI nach heutiger Forschung kaum berührt — bundesweit einer der höchsten Werte.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/emsland*

## Die Lage

- **155.390** Beschäftigte in Emsland
- **36.038** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **72.249** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 72.249 |
| nicht oder gering betroffen | 15.104 |
| gering betroffen | 16.457 |
| gering oder deutlich betroffen | 8.049 |
| deutlich betroffen | 36.038 |
| Stufe ungewiss | 2.539 |
| keine Einstufung möglich | 2.584 |

## Berufsfelder

- Handwerks- und verwandte Berufe: 31.251 Beschäftigte
- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 28.383 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 19.706 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 17.942 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 17.750 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 16.920 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 16.524 Beschäftigte
- Führungskräfte: 2.893 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 1.652 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Das Emsland ist ein Kreis, in dem das Handwerk die Struktur bestimmt. Handwerks- und verwandte Berufe bilden das größte Feld und gehören bundesweit zu den stärksten; ihre eingeordnete Beschäftigung entfällt vollständig auf nicht berührbare Tätigkeiten. Auch die Maschinenbedienung ist deutlich überdurchschnittlich vertreten und zieht in dieselbe Richtung.

Entsprechend gehört der Anteil kaum berührbarer Beschäftigung bundesweit zu den höchsten, während deutlich berührbare Tätigkeiten unter dem typischen Kreis bleiben. Was an berührbarer Beschäftigung anfällt, kommt vor allem aus zwei Feldern: bei den Bürokräften gilt der weit überwiegende Teil der eingeordneten Tätigkeiten als deutlich berührbar, bei den Dienstleistungsberufen knapp die Hälfte. Beide Felder sind hier allerdings kleiner als im typischen Kreis.

Besonders bemerkenswert ist, wie eindeutig die Einordnung hier ausfällt. Der Anteil der Beschäftigung, der zwischen zwei Stufen offenbleibt, gehört bundesweit zu den niedrigsten, und auch der Anteil ohne eindeutige Stufe ist klein. Das Emsland ist damit nicht nur ein klar handwerklich geprägter Kreis, sondern auch einer, bei dem sich das mit ungewöhnlicher Sicherheit sagen lässt.

- Anteil nicht berührbarer Beschäftigung gehört bundesweit zu den höchsten
- Handwerk als größtes Feld, bundesweit unter den stärksten und vollständig nicht berührbar
- Bürokräfte und Dienstleistungen als Gegengewicht, aber unterdurchschnittlich besetzt
- Sehr wenig Beschäftigung bleibt zwischen zwei Stufen offen — die Einordnung ist ungewöhnlich eindeutig

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.990 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (2.539 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (2.584 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (450 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Niedersachsen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 03454000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 36.038 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 72.249 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 155.390 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 75.641 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Emsland. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/emsland
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
