# KI und Arbeit in Enzkreis

Im Enzkreis arbeiten 63.320 Menschen. Mehr als vier von zehn üben eine Tätigkeit aus, die KI nach heutiger Forschung kaum berührt — dafür sorgt ein ungewöhnlich starkes Handwerk.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/enzkreis*

## Die Lage

- **63.320** Beschäftigte in Enzkreis
- **15.049** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **27.194** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 27.194 |
| nicht oder gering betroffen | 7.013 |
| gering betroffen | 6.316 |
| gering oder deutlich betroffen | 3.423 |
| deutlich betroffen | 15.049 |
| Stufe ungewiss | 853 |
| keine Einstufung möglich | 1.401 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 11.572 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 11.548 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 8.431 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 7.554 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 7.285 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 6.620 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 6.488 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.412 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 341 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Der Enzkreis hat zwei fast gleich große Spitzenfelder — und eines davon prägt den Befund. Die Handwerks- und verwandten Berufe sind hier deutlich stärker besetzt als im typischen Kreis, und ihre eingeordnete Beschäftigung entfällt praktisch vollständig auf nicht berührbare Tätigkeiten. Auch Maschinenbedienung und Hilfsarbeit liegen über dem typischen Kreis und ziehen in dieselbe Richtung.

Entsprechend liegt der Anteil kaum berührbarer Beschäftigung deutlich über dem typischen Kreis, während deutlich berührbare Tätigkeiten seltener sind. Was an berührbarer Beschäftigung anfällt, konzentriert sich auf die Bürokräfte, wo der weit überwiegende Teil der eingeordneten Tätigkeiten in diese Stufe fällt. Die Dienstleistungsberufe, in vielen Kreisen ein zweiter Träger, sind hier ungewöhnlich schwach besetzt.

Einschränkend gilt das größte Feld. Bei den Technikern und gleichrangigen Berufen verteilt sich die eingeordnete Beschäftigung überwiegend auf gering berührbare Tätigkeiten und auf Kategorien zwischen zwei Stufen. Bei einem nennenswerten Teil war gar keine Einstufung möglich. Für ein Fünftel der Kreisbeschäftigung bleibt die Lage damit unscharf. Die Qualifikationsstruktur weicht ansonsten kaum ab.

- Anteil nicht berührbarer Beschäftigung deutlich über dem typischen Kreis
- Handwerk als eines von zwei Spitzenfeldern, deutlich überdurchschnittlich und praktisch vollständig nicht berührbar
- Bürokräfte als einziger deutlicher Träger berührbarer Tätigkeiten, Dienstleistungen ungewöhnlich schwach
- Im größten Feld — Techniker — bleibt die Einstufung teilweise unscharf

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (2.090 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (853 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (1.401 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (80 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Baden-Württemberg.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 08236000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 15.049 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 27.194 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 63.320 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 28.951 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

```
Veniora (2026): KI und Arbeit in Enzkreis. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/enzkreis
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
