# KI und Arbeit in Erlangen-Höchstadt

In Erlangen-Höchstadt arbeiten 53.480 Menschen. Fast jede vierte Beschäftigung entfällt auf Bürokräfte — bundesweit der höchste Wert, und dieses eine Feld trägt beinahe den gesamten Befund des Kreises.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/erlangen-hoechstadt*

## Die Lage

- **53.480** Beschäftigte in Erlangen-Höchstadt
- **20.572** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **16.345** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 16.345 |
| nicht oder gering betroffen | 5.841 |
| gering betroffen | 4.816 |
| gering oder deutlich betroffen | 3.106 |
| deutlich betroffen | 20.572 |
| Stufe ungewiss | 678 |
| keine Einstufung möglich | 601 |

## Berufsfelder

- Bürokräfte und verwandte Berufe: 13.134 Beschäftigte
- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 8.921 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 8.006 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 6.497 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 5.669 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 4.517 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 3.562 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.477 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 177 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Erlangen-Höchstadt ist ein Kreis, dessen Gesamtwert fast vollständig von einem einzigen Feld getragen wird. Die Bürokräfte und verwandten Berufe stellen fast ein Viertel der Kreisbeschäftigung — der höchste Wert im gesamten Bundesvergleich —, und dort gelten mehr als neun von zehn eingeordneten Tätigkeiten als deutlich berührbar.

Das zweitgrößte Feld liegt in jeder Hinsicht anders. Die Techniker und gleichrangigen Berufe sind hier ungewöhnlich schwach besetzt, und deutlich berührbare Tätigkeiten sind dort die seltene Ausnahme. Handwerk und Maschinenbedienung, in ihrer eingeordneten Beschäftigung vollständig nicht berührbar, halten dagegen — reichen aber gegen das dominierende Bürofeld nicht an.

Entsprechend gehört der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung bundesweit zu den höchsten. Bemerkenswert ist dabei, wie normal die Qualifikationsstruktur bleibt: Fachkräfte, Spezialisten und Experten liegen alle im mittleren bis oberen Mittelfeld. Hier verschiebt also nicht die Qualifikationsebene das Bild, sondern die Verteilung auf die Berufsfelder. Und die Einordnung trägt weit — nur ein sehr kleiner Teil der Beschäftigung bleibt ohne eindeutige Stufe.

- Bürokräfte stellen fast ein Viertel der Beschäftigung — bundesweit der höchste Wert
- Dort gelten mehr als neun von zehn eingeordneten Tätigkeiten als deutlich berührbar
- Zweitgrößtes Feld — Techniker — ist schwach besetzt und liegt gegenläufig
- Qualifikationsstruktur bleibt unauffällig, Einordnung trägt ungewöhnlich weit

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.130 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (678 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (601 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (430 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09572000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 20.572 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 16.345 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 53.480 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 21.160 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Erlangen-Höchstadt. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/erlangen-hoechstadt
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
