# KI und Arbeit in Esslingen

In Esslingen arbeiten 222.380 Menschen. Spezialisten- und Expertentätigkeiten sind hier deutlich häufiger als im typischen Kreis — anders als in vielen ähnlich strukturierten Kreisen bleibt das Handwerk aber voll erhalten.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/esslingen*

## Die Lage

- **222.380** Beschäftigte in Esslingen
- **69.231** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **75.014** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 75.014 |
| nicht oder gering betroffen | 20.579 |
| gering betroffen | 24.336 |
| gering oder deutlich betroffen | 15.486 |
| deutlich betroffen | 69.231 |
| Stufe ungewiss | 5.117 |
| keine Einstufung möglich | 5.527 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 46.401 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 37.991 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 35.046 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 27.909 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 22.521 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 19.973 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 17.507 Beschäftigte
- Führungskräfte: 6.897 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 1.046 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Esslingen verbindet eine gehobene Qualifikationsstruktur mit einer nach wie vor breiten Feldbasis. Spezialisten- und Expertentätigkeiten sind deutlich häufiger als im typischen Kreis, klassische Fachkraft- und Helfertätigkeiten seltener. Anders als in ausgeprägt akademisch geprägten Kreisen ist das Handwerk hier aber weiterhin auf Bundesniveau vertreten, und seine eingeordnete Beschäftigung entfällt praktisch vollständig auf nicht berührbare Tätigkeiten.

Der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung liegt trotzdem klar über dem typischen Kreis. Getragen wird das von den Bürokräften, wo der weit überwiegende Teil der eingeordneten Tätigkeiten in diese Stufe fällt, sowie von akademischen Berufen und Dienstleistungsberufen, die beide erhebliche Anteile beisteuern.

Im größten Feld ist die Lage dagegen unscharf. Bei den Technikern und gleichrangigen Berufen liegt der größte Teil der eingeordneten Beschäftigung in Kategorien, die zwischen zwei Stufen offenbleiben, und bei einem nennenswerten Teil war gar keine Einstufung möglich. Für rund ein Fünftel der Kreisbeschäftigung lässt sich die Stufe damit nur begrenzt bestimmen — eine Einschränkung, die zum Bild dazugehört.

- Spezialisten und Experten deutlich über dem typischen Kreis, Fachkräfte und Helfer darunter
- Handwerk bleibt auf Bundesniveau erhalten und ist praktisch vollständig nicht berührbar
- Bürokräfte, akademische Berufe und Dienstleistungen tragen die überdurchschnittliche Betroffenheit
- Im größten Feld bleibt die Stufe für einen erheblichen Teil der Beschäftigung unbestimmt

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (6.360 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (5.117 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (5.527 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (850 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Baden-Württemberg.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 08116000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 69.231 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 75.014 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 222.380 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 111.491 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Esslingen. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/esslingen
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
