# KI und Arbeit in Frankenthal (Pfalz)

In Frankenthal (Pfalz) arbeiten 20.060 Menschen. Ein Viertel der Beschäftigung entfällt auf Helfertätigkeiten — der höchste Wert in ganz Deutschland; Tätigkeiten, die KI deutlich verändern könnte, sind dagegen seltener als im typischen Kreis.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/frankenthal-pfalz*

## Die Lage

- **20.060** Beschäftigte in Frankenthal (Pfalz)
- **4.606** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **8.420** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 8.420 |
| nicht oder gering betroffen | 1.870 |
| gering betroffen | 1.818 |
| gering oder deutlich betroffen | 1.500 |
| deutlich betroffen | 4.606 |
| Stufe ungewiss | 345 |
| keine Einstufung möglich | 320 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 3.554 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 3.174 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 2.512 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 2.482 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 2.390 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 2.099 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 2.034 Beschäftigte
- Führungskräfte: 564 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 71 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Frankenthal (Pfalz) hat den höchsten Helferanteil im gesamten Bundesvergleich: Ein Viertel der Beschäftigung entfällt auf diese Ebene. Entsprechend groß ist das Feld der Hilfsarbeitskräfte, das bundesweit ebenfalls zu den größten zählt; dort gilt die eingeordnete Beschäftigung ganz überwiegend als nicht berührbar. Auch die Bediener von Anlagen und Maschinen sind deutlich stärker vertreten als im typischen Kreis und in ihrer eingeordneten Beschäftigung vollständig nicht berührbar.

Bemerkenswert ist die Form der Qualifikationsverteilung. Fachkraft- und Spezialistentätigkeiten sind deutlich seltener als im typischen Kreis, der Expertenanteil liegt dagegen darüber. Die Verteilung ist also an beiden Enden ausgeprägt und in der Mitte dünn — ein Muster, das in dieser Deutlichkeit selten ist.

Im Ergebnis bleibt der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung unter dem typischen Kreis, während kaum berührbare Tätigkeiten deutlich überwiegen. Was an berührbarer Beschäftigung anfällt, kommt vor allem aus dem Bürokräftefeld. Einzuschränken ist die Datenlage: Ein nennenswerter Teil der Beschäftigung trägt keine eindeutige Stufe, und der Anteil direkt erhobener Zahlen liegt niedriger als in den meisten Kreisen dieses Vergleichs.

- Helferanteil ist der höchste in ganz Deutschland
- Hilfsarbeitskräfte und Maschinenbedienung bundesweit unter den stärksten Feldern, beide ganz überwiegend nicht berührbar
- Qualifikationsverteilung an beiden Enden ausgeprägt, in der Mitte dünn
- Datenlage schwächer als in den meisten Kreisen des Vergleichs

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.230 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (345 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (320 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Rheinland-Pfalz.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 07311000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 4.606 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 8.420 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 20.060 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 10.100 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Frankenthal (Pfalz). Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/frankenthal-pfalz
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
