# KI und Arbeit in Frankfurt (Oder)

In Frankfurt (Oder) arbeiten 28.470 Menschen. Auffällig ist hier weniger, wie stark KI die Arbeit berühren könnte, als wie oft die Forschung sich nicht festlegt: So viel Beschäftigung wie in kaum einem anderen Kreis bleibt zwischen zwei Stufen offen.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/frankfurt-oder*

## Die Lage

- **28.470** Beschäftigte in Frankfurt (Oder)
- **6.698** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **8.713** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 8.713 |
| nicht oder gering betroffen | 3.444 |
| gering betroffen | 3.644 |
| gering oder deutlich betroffen | 3.170 |
| deutlich betroffen | 6.698 |
| Stufe ungewiss | 866 |
| keine Einstufung möglich | 186 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 6.714 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 4.424 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 4.164 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 3.273 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 2.802 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 2.674 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 1.893 Beschäftigte
- Führungskräfte: 659 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 117 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Frankfurt (Oder) ist ein Kreis der Unentschiedenheit. Der Anteil der Beschäftigung, deren Tätigkeiten sich nicht eindeutig einer Stufe zuordnen lassen, sondern zwischen zweien offenbleiben, gehört bundesweit zu den höchsten. Das ist der eigentliche Befund, noch vor jeder Aussage über Betroffenheit.

Herkunft hat er im größten Berufsfeld, den Technikern und gleichrangigen Berufen: Dort liegt über die Hälfte der eingeordneten Beschäftigung in einer Kategorie, die zwischen gering und deutlich offenbleibt. Die Bürokräfte bilden dazu den Gegenpol — im Feldanteil eher schwach besetzt, aber mit einer sehr klaren Lage: Gut vier Fünftel der eingeordneten Beschäftigung gelten dort als deutlich berührbar.

Über den ganzen Kreis bleibt der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten unter dem typischen deutschen Kreis, innerhalb Brandenburgs jedoch darüber. Die Qualifikationsstruktur weicht vor allem bei den Fachkräften ab, die deutlich seltener sind als üblich, während Spezialisten- und Expertentätigkeiten häufiger vorkommen. Das Gesamtbild ist damit weniger eine Aussage über Ausmaß als eine über Auflösung: Vieles ist hier sichtbar, aber nicht scharf gestellt.

- Anteil der zwischen zwei Stufen offenen Beschäftigung gehört bundesweit zu den höchsten
- Getragen vom größten Feld, den Technikern, wo über die Hälfte der eingeordneten Beschäftigung offenbleibt
- Bürokräfte als klarer Gegenpol mit sehr hohem Anteil deutlich berührbarer eingeordneter Beschäftigung

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.250 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (866 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (186 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (510 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Brandenburg.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 12053000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 6.698 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 8.713 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 28.470 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 12.570 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Frankfurt (Oder). Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/frankfurt-oder
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
