# KI und Arbeit in Freiburg im Breisgau

In Freiburg im Breisgau arbeiten 142.800 Menschen. Jede vierte Beschäftigung entfällt auf akademische Berufe — ein Anteil, der bundesweit zu den höchsten gehört und dem Kreis sein Profil gibt.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/freiburg-im-breisgau*

## Die Lage

- **142.800** Beschäftigte in Freiburg im Breisgau
- **42.327** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **42.777** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 42.777 |
| nicht oder gering betroffen | 13.847 |
| gering betroffen | 22.939 |
| gering oder deutlich betroffen | 12.610 |
| deutlich betroffen | 42.327 |
| Stufe ungewiss | 2.942 |
| keine Einstufung möglich | 948 |

## Berufsfelder

- Akademische Berufe: 36.422 Beschäftigte
- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 35.543 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 19.023 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 16.810 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 10.671 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 8.274 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 7.259 Beschäftigte
- Führungskräfte: 3.894 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 495 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Freiburg im Breisgau ist ein Kreis der akademischen Berufe. Sie stellen das größte Feld und sind bundesweit ungewöhnlich stark besetzt; knapp die Hälfte ihrer eingeordneten Beschäftigung gilt als deutlich von KI berührbar. Entsprechend verschoben ist die Qualifikationsstruktur: Expertentätigkeiten gehören zu den häufigsten im Kreisvergleich, klassische Fachkrafttätigkeiten zu den seltensten.

Daneben steht ein Feld, das ganz anders liegt. Bei den Technikern und gleichrangigen Berufen — im Kreis fast ebenso groß — verteilt sich die eingeordnete Beschäftigung überwiegend auf gering berührbare Tätigkeiten und auf eine Kategorie, die zwischen gering und deutlich offenbleibt. Die deutliche Stufe spielt dort kaum eine Rolle. Bei den Bürokräften, im Feldanteil unauffällig, ist es umgekehrt: Dort gilt die große Mehrheit der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar.

Das Ergebnis ist ein Kreis über dem typischen deutschen Wert, aber ohne extreme Randlage. Bemerkenswert ist eher die zweite Auffälligkeit: Gering berührbare Tätigkeiten sind hier so häufig wie in fast keinem anderen Kreis. Freiburg verteilt sich also breiter über die Zwischenlagen, als sein akademisches Profil zunächst vermuten lässt.

- Akademische Berufe bilden das größte Feld und gehören bundesweit zu den am stärksten besetzten
- Expertentätigkeiten gehören zu den häufigsten, Fachkrafttätigkeiten zu den seltensten bundesweit
- Gering berührbare Tätigkeiten sind so häufig wie in fast keinem anderen Kreis

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (4.250 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (2.942 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (948 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (210 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Baden-Württemberg.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 08311000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 42.327 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 42.777 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 142.800 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 73.911 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Freiburg im Breisgau. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/freiburg-im-breisgau
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
