# KI und Arbeit in Freising

In Freising arbeiten 88.080 Menschen. Bei jedem achten fehlt der Einordnung die nötige Schärfe — deutlich mehr als im typischen Kreis, was jede Aussage über das Ausmaß hier vorsichtiger macht.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/freising*

## Die Lage

- **88.080** Beschäftigte in Freising
- **23.984** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **27.385** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 27.385 |
| nicht oder gering betroffen | 9.708 |
| gering betroffen | 7.687 |
| gering oder deutlich betroffen | 7.520 |
| deutlich betroffen | 23.984 |
| Stufe ungewiss | 8.672 |
| keine Einstufung möglich | 834 |

## Berufsfelder

- Bürokräfte und verwandte Berufe: 17.315 Beschäftigte
- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 16.975 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 13.640 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 11.307 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 9.407 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 7.213 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 7.212 Beschäftigte
- Führungskräfte: 2.090 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 632 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Bei Freising fällt zuerst die Datenlage auf, nicht die Betroffenheit. Ein ungewöhnlich großer Teil der Beschäftigung trägt keine eindeutige Stufe oder ist nicht fein auflösbar — deutlich mehr als im typischen deutschen Kreis. Besonders sichtbar wird das im Feld der akademischen Berufe, wo fast ein Fünftel der eingeordneten Beschäftigung als „Stufe ungewiss“ vermerkt ist.

Inhaltlich prägen die Bürokräfte den Kreis. Sie stellen das größte Feld und gehören bundesweit zu den am stärksten besetzten; gut drei Viertel ihrer eingeordneten Beschäftigung gelten als deutlich berührbar. Das zweitgrößte Feld, die Techniker und gleichrangigen Berufe, steht dem denkbar entgegen: Dort spielt die deutliche Stufe fast keine Rolle, stattdessen verteilt sich die eingeordnete Beschäftigung breit über nicht berührbare, gering berührbare und offene Kategorien.

Über den ganzen Kreis bleibt der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten nahe am typischen deutschen Wert und praktisch auf bayerischem Landesniveau. Angesichts des großen nicht klar eingeordneten Rests ist dieser Gesamtwert allerdings nur eingeschränkt belastbar — er beschreibt, was sich zuordnen ließ, nicht zwingend den ganzen Kreis.

- Ungewöhnlich hoher Anteil an Beschäftigung ohne eindeutige Stufe oder ohne feine Auflösung
- Bürokräfte als größtes Feld gehören bundesweit zu den am stärksten besetzten und sind überwiegend deutlich berührbar
- Techniker als Gegenpol mit fast leerer deutlicher Stufe

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (2.060 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (8.672 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (834 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (350 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09178000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 23.984 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 27.385 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 88.080 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 48.791 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Freising. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/freising
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
