# KI und Arbeit in Fürth

Im Landkreis Fürth arbeiten 25.390 Menschen. Handwerk und Büro sind hier fast gleich groß — und liegen dabei so weit auseinander, wie zwei Felder nur können.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/fuerth*

## Die Lage

- **25.390** Beschäftigte in Fürth
- **7.050** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **9.318** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 9.318 |
| nicht oder gering betroffen | 2.997 |
| gering betroffen | 2.752 |
| gering oder deutlich betroffen | 2.013 |
| deutlich betroffen | 7.050 |
| Stufe ungewiss | 298 |
| keine Einstufung möglich | 373 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 5.072 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 3.813 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 3.636 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 3.588 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 3.189 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 2.733 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 2.069 Beschäftigte
- Führungskräfte: 579 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 123 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Im Landkreis Fürth stehen sich zwei fast gleich große Felder mit entgegengesetzter Lage gegenüber. Bei den Handwerks- und verwandten Berufen fällt die gesamte eingeordnete Beschäftigung in die Stufe „nicht berührbar“. Bei den Bürokräften, kaum kleiner, gelten gut vier Fünftel der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar. Ein schärferer Gegensatz ist innerhalb eines Kreises kaum möglich.

Dazwischen liegt das größte Feld, die Techniker und gleichrangigen Berufe, das sich in weiten Teilen nicht festlegt. Der größte Block seiner eingeordneten Beschäftigung bleibt zwischen gering und deutlich offen, die deutliche Stufe spielt kaum eine Rolle. Bei den Dienstleistungs- und Verkaufsberufen, dem zweitgrößten Feld, gilt dagegen knapp die Hälfte als deutlich berührbar.

Über den ganzen Kreis liegt der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten leicht über dem typischen deutschen Wert und innerhalb Bayerns praktisch auf Landesniveau. Anders als in vielen Kreisen dieser Größe steht dieses Bild auf sicherem Grund: Der Anteil ohne eindeutige Stufe oder ohne feine Auflösung gehört zu den niedrigen im Bundesvergleich.

- Handwerk und Bürokräfte fast gleich groß, mit gegensätzlicher Einordnung
- Das größte Feld, die Techniker, bleibt überwiegend zwischen zwei Stufen offen
- Niedriger Unsicherheitsanteil: das Bild ist gut abgestützt

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (570 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (298 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (373 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Bayern.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 09573000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 7.050 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 9.318 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 25.390 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 10.972 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Fürth. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/fuerth
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
