# KI und Arbeit in Germersheim

In Germersheim arbeiten 44.430 Menschen. Nur wenige Kreise in Deutschland haben einen so kleinen Anteil an Tätigkeiten, die KI deutlich verändern könnte — der Kreis lebt von praktischer Arbeit an Anlagen, Werkbänken und Hilfstätigkeiten.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/germersheim*

## Die Lage

- **44.430** Beschäftigte in Germersheim
- **8.107** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **20.078** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 20.078 |
| nicht oder gering betroffen | 3.603 |
| gering betroffen | 4.320 |
| gering oder deutlich betroffen | 3.840 |
| deutlich betroffen | 8.107 |
| Stufe ungewiss | 627 |
| keine Einstufung möglich | 2.095 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 8.507 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 7.459 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 6.604 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 5.261 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 5.107 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 4.490 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 4.066 Beschäftigte
- Führungskräfte: 962 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 214 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Germersheim liegt am unteren Rand des Kreisvergleichs: Der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung gehört zu den niedrigsten bundesweit, der Anteil nicht berührbarer spiegelbildlich zu den höchsten.

Getragen wird das von der Zusammensetzung der Felder. Die Hilfsarbeitskräfte stellen das zweitgrößte Feld — kein Kreis in Deutschland hat hier einen höheren Anteil —, und fast ihre gesamte eingeordnete Beschäftigung gilt als nicht berührbar. Auch Handwerk sowie Maschinenbedienung und Montage sind überdurchschnittlich besetzt und tragen ganz überwiegend nicht berührbare eingeordnete Beschäftigung. Entsprechend gehört der Anteil an Helfertätigkeiten zu den höchsten im ganzen Bundesvergleich. Selbst dort, wo deutliche Betroffenheit sonst fast das ganze Feld erfasst, bleibt sie hier moderater. Bei den Bürokräften gilt zwar die Mehrheit der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar, doch ein großer Teil bleibt offen.

Zur Vorsicht mahnt die Datenlage: Ein überdurchschnittlicher Teil der Beschäftigung trägt keine eindeutige Stufe oder ist nicht fein auflösbar, und im Technikerfeld ist fast ein Viertel der eingeordneten Beschäftigung ausdrücklich als nicht einstufbar vermerkt. Die Richtung des Befunds ist klar, sein genaues Maß nicht.

- Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung gehört zu den niedrigsten, nicht berührbarer zu den höchsten bundesweit
- Hilfsarbeitskräfte bundesweit am stärksten besetzt; Helfertätigkeiten gehören zu den häufigsten
- Selbst bei den Bürokräften bleibt ein großer Teil zwischen zwei Stufen offen; erhöhter Unsicherheitsanteil

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.820 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (627 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (2.095 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Rheinland-Pfalz.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 07334000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 8.107 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 20.078 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 44.430 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 23.190 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Germersheim. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/germersheim
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
