# KI und Arbeit in Goslar

In Goslar arbeiten 43.740 Menschen. Tätigkeiten, die KI deutlich verändern könnte, sind hier seltener als im typischen Kreis — dafür fällt ungewöhnlich viel Beschäftigung in die mittlere Stufe.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/goslar*

## Die Lage

- **43.740** Beschäftigte in Goslar
- **9.904** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **16.491** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 16.491 |
| nicht oder gering betroffen | 5.165 |
| gering betroffen | 6.735 |
| gering oder deutlich betroffen | 3.152 |
| deutlich betroffen | 9.904 |
| Stufe ungewiss | 780 |
| keine Einstufung möglich | 472 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 9.999 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 7.587 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 5.268 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 5.184 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 4.919 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 4.660 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 4.040 Beschäftigte
- Führungskräfte: 836 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 207 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

In Goslar verteilen sich die Stufen ungewöhnlich. Der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung bleibt unter dem typischen deutschen Kreis, während der Anteil gering berührbarer Tätigkeiten bundesweit zu den höchsten gehört. Das Gewicht liegt hier also nicht an den Rändern, sondern in der Mitte.

Das größte Feld, die Techniker und gleichrangigen Berufe, erklärt einen Teil davon: Dort gilt gut die Hälfte der eingeordneten Beschäftigung als gering berührbar, während die deutliche Stufe nahezu leer bleibt. Auch die Hilfsarbeitskräfte, im Bundesvergleich überdurchschnittlich besetzt, tragen ganz überwiegend nicht berührbare eingeordnete Beschäftigung. Die Dienstleistungs- und Verkaufsberufe bilden das zweitgrößte Feld und sind deutlich stärker vertreten als üblich; ihre eingeordnete Beschäftigung streut breit, mit gut einem Drittel auf der deutlichen Stufe.

Die Bürokräfte sind im Feldanteil schwach besetzt, tragen aber wie fast überall überwiegend deutlich berührbare eingeordnete Beschäftigung. In der Qualifikationsstruktur fällt vor allem auf, wie selten Spezialistentätigkeiten sind — sie gehören zu den niedrigsten bundesweit. Goslar ist damit ein Kreis, dessen Beschäftigung sich vorwiegend in den mittleren und unteren Stufen sammelt.

- Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung unter dem typischen Kreis, gering berührbarer bundesweit zu den höchsten gehörend
- Techniker als größtes Feld überwiegend gering berührbar, Hilfsarbeitskräfte überdurchschnittlich besetzt
- Spezialistentätigkeiten gehören zu den seltensten bundesweit

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (950 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (780 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (472 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (80 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Niedersachsen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 03153000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 9.904 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 16.491 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 43.740 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 19.950 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Goslar. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/goslar
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
