# KI und Arbeit in Grafschaft Bentheim

In der Grafschaft Bentheim arbeiten 54.880 Menschen. Beim Ausmaß trifft der Kreis den typischen deutschen Wert fast genau — was ihn unterscheidet, ist die Eindeutigkeit: Kaum ein Kreis lässt so wenig offen.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/grafschaft-bentheim*

## Die Lage

- **54.880** Beschäftigte in Grafschaft Bentheim
- **14.036** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **23.978** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 23.978 |
| nicht oder gering betroffen | 5.020 |
| gering betroffen | 5.585 |
| gering oder deutlich betroffen | 3.359 |
| deutlich betroffen | 14.036 |
| Stufe ungewiss | 837 |
| keine Einstufung möglich | 565 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 9.922 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 8.682 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 7.763 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 7.502 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 6.166 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 5.912 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 5.718 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.006 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 710 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Die Grafschaft Bentheim liegt beim Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung praktisch exakt auf dem typischen deutschen Wert. Was den Kreis unterscheidet, ist nicht das Ausmaß, sondern die Eindeutigkeit der Einordnung. Nur ein kleiner Teil der Beschäftigung fällt in Kategorien, die zwei Stufen offenlassen — bundesweit einer der niedrigsten Werte —, und auch der Anteil ohne eindeutige Stufe oder ohne feine Auflösung gehört zu den geringsten.

Wo andernorts vieles offenbleibt, verteilt sich die Beschäftigung hier klar auf die Stufen. Entsprechend hoch fällt der Anteil nicht berührbarer Tätigkeiten aus; er gehört bundesweit zu den höchsten. Getragen wird das vom Handwerk, dem zweitgrößten Feld, das deutlich stärker besetzt ist als üblich und dessen eingeordnete Beschäftigung praktisch vollständig als nicht berührbar gilt.

Den Gegenpol bilden wie üblich die Bürokräfte, wo gut vier Fünftel der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar eingestuft sind, sowie die Dienstleistungs- und Verkaufsberufe mit knapp der Hälfte. In der Qualifikationsstruktur überwiegen Fachkrafttätigkeiten. Die Grafschaft Bentheim ist damit ein Kreis, über den sich vergleichsweise sicher sprechen lässt — was in diesem Vergleich selten ist.

- Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung praktisch exakt auf dem typischen Wert
- Sehr wenig Beschäftigung bleibt zwischen zwei Stufen offen oder ohne eindeutige Stufe
- Handwerk als zweitgrößtes Feld deutlich stärker besetzt, praktisch vollständig nicht berührbar

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (910 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (837 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (565 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (640 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Niedersachsen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 03456000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 14.036 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 23.978 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 54.880 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 24.941 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Grafschaft Bentheim. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/grafschaft-bentheim
```

Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
