# KI und Arbeit in Hamburg

In Hamburg arbeiten 1.086.060 Menschen. Gut jede dritte Beschäftigung entfällt auf Tätigkeiten, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte; kaum berührbare Tätigkeiten sind hier dagegen so selten wie fast nirgends.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/hamburg*

## Die Lage

- **1.086.060** Beschäftigte in Hamburg
- **402.204** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **280.905** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 280.905 |
| nicht oder gering betroffen | 95.206 |
| gering betroffen | 124.947 |
| gering oder deutlich betroffen | 88.194 |
| deutlich betroffen | 402.204 |
| Stufe ungewiss | 33.820 |
| keine Einstufung möglich | 11.163 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 248.801 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 235.207 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 177.950 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 114.728 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 83.211 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 67.863 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 66.558 Beschäftigte
- Führungskräfte: 39.350 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 2.773 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Hamburg liegt bei fast jeder Kennzahl am Rand der Verteilung, und zwar durchgehend in dieselbe Richtung. Der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung gehört bundesweit zu den höchsten, der Anteil kaum berührbarer zu den niedrigsten. Das ist dieselbe Beobachtung von zwei Seiten.

Die Qualifikationsstruktur zeigt dasselbe Muster noch einmal. Spezialisten- und Expertentätigkeiten gehören zu den häufigsten bundesweit, während Fachkraft- und Helfertätigkeiten so selten sind wie in kaum einem anderen Kreis. Der klassische Mittelbau ist hier auffällig schmal.

Was in anderen Kreisen dagegenhält, fehlt weitgehend. Handwerk, Anlagenbedienung und Hilfsarbeitskräfte — die Felder, deren eingeordnete Beschäftigung ganz überwiegend als nicht berührbar gilt — gehören in Hamburg zu den schwächsten. Stattdessen sind akademische Berufe, Bürokräfte und Führungskräfte deutlich stärker besetzt als üblich, und gerade bei den Bürokräften ist die Einordnung so eindeutig wie fast nirgends.

Ein Landesvergleich hilft hier nicht weiter: Hamburg ist der einzige Kreis seines Landes, jeder Vergleich fällt mit dem Kreis selbst zusammen. Bleibt der Bund — und dort steht Hamburg ungewöhnlich einseitig da.

- Deutlich berührbare Beschäftigung gehört zu den höchsten, kaum berührbare zu den niedrigsten bundesweit
- Spezialisten und Experten bundesweit unter den häufigsten, Fachkräfte und Helfer unter den seltensten
- Handwerk, Bediener und Hilfsarbeitskräfte durchweg schwach; akademische Berufe, Bürokräfte und Führungskräfte stark
- Als Stadtstaat gibt es keinen echten Landesvergleich

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (48.220 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (33.820 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (11.163 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (1.630 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Hamburg.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 02000000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 402.204 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 280.905 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 1.086.060 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 534.011 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Hamburg. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/hamburg
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
