# KI und Arbeit in Heidekreis

Im Heidekreis arbeiten 49.710 Menschen. Die Qualifikationsstruktur ist an beiden Enden verschoben: Helfertätigkeiten sind hier deutlich häufiger als im typischen Kreis, Expertentätigkeiten so selten wie in kaum einem anderen.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/heidekreis*

## Die Lage

- **49.710** Beschäftigte in Heidekreis
- **12.126** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **20.451** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 20.451 |
| nicht oder gering betroffen | 5.611 |
| gering betroffen | 4.761 |
| gering oder deutlich betroffen | 4.056 |
| deutlich betroffen | 12.126 |
| Stufe ungewiss | 849 |
| keine Einstufung möglich | 376 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 8.957 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 8.604 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 6.775 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 6.470 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 6.159 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 5.175 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 4.529 Beschäftigte
- Führungskräfte: 899 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 661 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Der Heidekreis fällt vor allem durch seine Qualifikationsstruktur auf. Auf Helfertätigkeiten entfällt ein deutlich größerer Anteil der Beschäftigung als im typischen Kreis, auf Expertentätigkeiten dagegen ein bundesweit sehr niedriger; auch Spezialisten sind selten. Die Struktur ist also an beiden Rändern in dieselbe Richtung verschoben.

In den Feldern setzt sich das fort. Die akademischen Berufe gehören zu den schwächsten bundesweit, ebenso die Führungskräfte. Stark besetzt sind stattdessen die Dienstleistungsberufe und Verkäufer — hier das zweitgrößte Feld — sowie die Hilfsarbeitskräfte, deren eingeordnete Beschäftigung ganz überwiegend als nicht berührbar gilt. Das Technikerfeld, das andernorts an der Spitze steht, liegt hier deutlich unter dem typischen Kreis.

Das Gesamtergebnis fügt sich ein: Der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung liegt etwas unter dem typischen Kreis, der Anteil kaum berührbarer deutlich darüber.

Die Einordnung trägt dabei weiter als in den meisten Kreisen — der Unsicherheitsanteil ist niedrig. Der Heidekreis ist damit ein klar konturierter Fall am unteren Rand des Mittelfelds.

- Helferanteil deutlich über, Experten- und Spezialistenanteil deutlich unter dem typischen Kreis
- Akademische Berufe und Führungskräfte gehören zu den schwächsten bundesweit
- Dienstleistungsberufe und Hilfsarbeitskräfte stark besetzt; kaum berührbare Beschäftigung deutlich erhöht
- Belastbare Einordnung — niedriger Unsicherheitsanteil

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.120 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (849 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (376 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (550 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Niedersachsen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 03358000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 12.126 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 20.451 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 49.710 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 22.059 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Heidekreis. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/heidekreis
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
