# KI und Arbeit in Heidelberg

In Heidelberg arbeiten 102.170 Menschen. Auf Expertentätigkeiten entfällt hier gut jede vierte Beschäftigung — bundesweit ist das einer der höchsten Werte überhaupt, und er prägt das gesamte Bild.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/heidelberg*

## Die Lage

- **102.170** Beschäftigte in Heidelberg
- **34.004** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **27.017** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 27.017 |
| nicht oder gering betroffen | 7.364 |
| gering betroffen | 20.743 |
| gering oder deutlich betroffen | 6.704 |
| deutlich betroffen | 34.004 |
| Stufe ungewiss | 2.241 |
| keine Einstufung möglich | 687 |

## Berufsfelder

- Akademische Berufe: 29.461 Beschäftigte
- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 26.116 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 13.848 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 9.582 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 7.178 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 5.164 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 3.995 Beschäftigte
- Führungskräfte: 3.109 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 306 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Heidelberg ist der Kreis mit der deutlichsten Qualifikationsverschiebung in diesem Vergleich. Expertentätigkeiten gehören zu den häufigsten bundesweit, Helfer- und Fachkrafttätigkeiten zu den seltensten. Kein anderer Befund dieses Kreises steht so klar für sich.

Die Feldstruktur zeigt dasselbe. Die akademischen Berufe sind das größte Feld und gehören bundesweit zu den stärksten, dicht gefolgt von den Technikern. Was in anderen Kreisen dagegenhält, ist hier kaum vorhanden: Handwerk und Anlagenbedienung gehören zu den schwächsten Feldern überhaupt, Hilfsarbeitskräfte und Dienstleistungsberufe liegen ebenfalls deutlich darunter.

Eine Besonderheit betrifft die Einordnung selbst. Der Anteil gering berührbarer Beschäftigung gehört bundesweit zu den höchsten, die Beschäftigung, die zwischen zwei Stufen offenbleibt, zu den niedrigsten. Die Zuordnung fällt hier also ungewöhnlich oft eindeutig aus — und ungewöhnlich oft auf die Stufe „gering“.

Zugleich ist der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung hoch und der kaum berührbarer niedrig. Heidelberg steht damit an mehreren Rändern der Verteilung gleichzeitig, und alle zeigen in dieselbe Richtung.

- Expertenanteil gehört bundesweit zu den höchsten, Helfer- und Fachkraftanteil zu den niedrigsten
- Akademische Berufe größtes Feld und bundesweit unter den stärksten; Handwerk und Bediener unter den schwächsten
- Gering berührbare Beschäftigung bundesweit am höchsten, offene Zwischenkategorien am niedrigsten
- Deutlich berührbare Beschäftigung hoch, kaum berührbare niedrig

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (3.110 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (2.241 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (687 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (420 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Baden-Württemberg.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 08221000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 34.004 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 27.017 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 102.170 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 56.599 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Heidelberg. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/heidelberg
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
