# KI und Arbeit in Heilbronn, Universitätsstadt

In der Universitätsstadt Heilbronn arbeiten 76.660 Menschen. Rund jede fünfte Beschäftigung entfällt auf Bürokräfte und verwandte Berufe — bundesweit einer der höchsten Werte, und genau daran hängt das Ergebnis dieses Kreises.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/heilbronn-universitaetsstadt*

## Die Lage

- **76.660** Beschäftigte in Heilbronn, Universitätsstadt
- **26.384** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **24.074** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 24.074 |
| nicht oder gering betroffen | 6.365 |
| gering betroffen | 7.798 |
| gering oder deutlich betroffen | 7.207 |
| deutlich betroffen | 26.384 |
| Stufe ungewiss | 1.756 |
| keine Einstufung möglich | 775 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 17.567 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 14.849 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 10.576 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 7.900 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 7.655 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 6.864 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 6.806 Beschäftigte
- Führungskräfte: 1.877 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 265 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Die Universitätsstadt Heilbronn wird in diesen Daten von einem einzigen Feld geprägt. Die Bürokräfte und verwandten Berufe sind hier so stark besetzt wie in fast keinem anderen Kreis, und ihre eingeordnete Beschäftigung gilt ganz überwiegend als deutlich berührbar. Ein großes und zugleich sehr eindeutig eingeordnetes Feld schlägt entsprechend auf die Gesamtlage durch.

Das Ergebnis ist eindeutig: Der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung liegt deutlich über dem typischen Kreis und klar über dem baden-württembergischen Vergleichswert.

Das größte Feld liegt in der Einordnung dagegen ganz woanders. Bei den Technikern und gleichrangigen Berufen gilt fast nichts als deutlich berührbar; der Schwerpunkt liegt dort auf geringer Betroffenheit und auf Kategorien, die zwischen zwei Stufen offenbleiben. Und was in anderen Kreisen als kaum berührbares Gegengewicht wirkt, ist hier schwächer: Das Handwerksfeld liegt unter dem typischen Kreis, die Dienstleistungsberufe deutlich darunter.

Die Qualifikationsstruktur bleibt demgegenüber unauffällig — alle vier Ebenen liegen nahe am typischen Kreis. Der Befund hängt hier also nicht an den Menschen und ihren Abschlüssen, sondern an der Feldstruktur.

- Bürokräftefeld gehört bundesweit zu den größten und ist sehr eindeutig eingeordnet
- Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung deutlich über Bund und Land
- Technikerfeld zeigt in die Gegenrichtung; Handwerk und Dienstleistungsberufe als Gegengewicht schwach
- Qualifikationsstruktur unauffällig

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.980 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (1.756 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (775 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (460 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Baden-Württemberg.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 08121000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 26.384 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 24.074 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 76.660 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 37.069 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Heilbronn, Universitätsstadt. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/heilbronn-universitaetsstadt
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
