# KI und Arbeit in Hildesheim

In Hildesheim arbeiten 94.400 Menschen. Der Gesamtwert liegt nahe am typischen deutschen Kreis; auffällig ist, wie viel Beschäftigung hier zwischen zwei Betroffenheitsstufen offenbleibt — obwohl die Daten selbst gut sind.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/hildesheim*

## Die Lage

- **94.400** Beschäftigte in Hildesheim
- **24.485** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **32.953** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 32.953 |
| nicht oder gering betroffen | 12.208 |
| gering betroffen | 12.063 |
| gering oder deutlich betroffen | 7.009 |
| deutlich betroffen | 24.485 |
| Stufe ungewiss | 1.525 |
| keine Einstufung möglich | 1.338 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 21.140 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 14.400 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 13.733 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 12.291 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 10.643 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 8.890 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 7.886 Beschäftigte
- Führungskräfte: 2.100 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 496 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Hildesheim ist ein Kreis, dessen Gesamtwert kaum etwas verrät. Der Anteil deutlich berührbarer Beschäftigung liegt nahe am typischen Kreis, und auch Helfer-, Fachkraft- und Spezialistenanteile bewegen sich dicht am üblichen Niveau.

Zwei Dinge fallen dennoch auf, und sie hängen zusammen. Erstens verteilt sich die Beschäftigung ungewöhnlich stark auf Kategorien, die zwischen zwei Stufen offenbleiben — deutlich mehr als im typischen Kreis; der Anteil kaum berührbarer Beschäftigung liegt entsprechend darunter. Zweitens ist die Datengrundlage dabei besonders gut: Der Anteil ohne eindeutige Stufe liegt deutlich unter dem typischen Kreis. Die Offenheit liegt hier also nicht an fehlenden Daten, sondern in der Struktur der Einstufungen selbst.

Auf Feldebene ist das Bild breit gestreut statt polarisiert. Bei den Bürokräften gilt die klare Mehrheit als deutlich berührbar, im Handwerk praktisch alles als nicht berührbar; dazwischen liegen Dienstleistungsberufe und akademische Berufe mit jeweils rund zwei Fünfteln deutlich berührbarer eingeordneter Beschäftigung. Alle drei größeren Felder sind hier überdurchschnittlich besetzt.

Hildesheim ist damit weniger ein Kreis der klaren Gegensätze als einer der vielen Zwischentöne.

- Gesamtwert und drei Qualifikationsebenen nahe am typischen Kreis
- Anteil zwischen zwei Stufen offener Beschäftigung deutlich über dem typischen Kreis, bei zugleich niedrigem Unsicherheitsanteil
- Techniker, Dienstleistungsberufe und akademische Berufe alle überdurchschnittlich besetzt; Expertenanteil erhöht

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (1.620 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (1.525 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (1.338 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (1.280 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Niedersachsen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 03254000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 24.485 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 32.953 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 94.400 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 44.179 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Hildesheim. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/hildesheim
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
