# KI und Arbeit in Hochsauerlandkreis

Im Hochsauerlandkreis arbeiten 111.420 Menschen. Handwerksberufe sind hier ungewöhnlich stark vertreten — und in diesem Feld gilt praktisch jede eingeordnete Tätigkeit als von KI nicht berührt.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/hochsauerlandkreis*

## Die Lage

- **111.420** Beschäftigte in Hochsauerlandkreis
- **27.005** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **43.904** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 43.904 |
| nicht oder gering betroffen | 12.261 |
| gering betroffen | 13.465 |
| gering oder deutlich betroffen | 6.966 |
| deutlich betroffen | 27.005 |
| Stufe ungewiss | 1.896 |
| keine Einstufung möglich | 1.793 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 23.535 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 18.124 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 14.487 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 13.592 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 12.620 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 11.886 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 10.191 Beschäftigte
- Führungskräfte: 2.055 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 801 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Der Hochsauerlandkreis ist ein Kreis der Werkstätten. Handwerks- und verwandte Berufe stellen das zweitgrößte Feld und sind deutlich stärker besetzt als im typischen Kreis. Was sich dort einordnen lässt, fällt fast ausnahmslos in die Kategorie „nicht betroffen“; ein kleiner Rest lässt sich gar nicht einstufen.

Dagegen steht ein Feld, das genau umgekehrt liegt: die Bürokräfte. Sie sind hier eher schwach besetzt, aber von der Beschäftigung, für die eine Einordnung vorliegt, gilt der weit überwiegende Teil als deutlich berührbar. Zwei Felder, zwei Richtungen — nur ist das Handwerk hier das größere Gewicht.

Dazu passt die Qualifikationsstruktur. Fachkrafttätigkeiten liegen über dem typischen Kreis, Expertentätigkeiten darunter. In der Summe bleibt der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten unter dem typischen deutschen Kreis, der Anteil nicht berührbarer darüber.

Der Kreis ist damit kein Ausreißer, sondern ein Beispiel dafür, wie eine handwerklich geprägte Berufsstruktur den Gesamtwert nach unten zieht, ohne dass ein einzelner Wert aus dem Rahmen fällt.

- Handwerks- und verwandte Berufe deutlich über dem typischen Kreis besetzt, eingeordnete Beschäftigung dort praktisch vollständig nicht betroffen
- Bürokräftefeld als Gegenpol: über vier Fünftel der eingeordneten Beschäftigung deutlich betroffen, Feldgröße aber nur nahe am typischen Kreis
- Fachkräftelastige Qualifikationsstruktur, Experten unter dem typischen Kreis
- Anteil deutlich betroffener Beschäftigung insgesamt unter dem typischen Kreis

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (2.670 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (1.896 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (1.793 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (1.610 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Nordrhein-Westfalen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 05958000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 27.005 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 43.904 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 111.420 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 51.741 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Hochsauerlandkreis. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/hochsauerlandkreis
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
