# KI und Arbeit in Hochtaunuskreis

Im Hochtaunuskreis arbeiten 101.590 Menschen. Mehr als vier von zehn üben eine Tätigkeit aus, die KI nach heutiger Forschung deutlich verändern könnte — bundesweit gehört das zu den höchsten Werten.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/hochtaunuskreis*

## Die Lage

- **101.590** Beschäftigte in Hochtaunuskreis
- **43.965** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **22.635** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 22.635 |
| nicht oder gering betroffen | 9.272 |
| gering betroffen | 9.917 |
| gering oder deutlich betroffen | 6.664 |
| deutlich betroffen | 43.965 |
| Stufe ungewiss | 4.844 |
| keine Einstufung möglich | 962 |

## Berufsfelder

- Akademische Berufe: 26.355 Beschäftigte
- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 20.202 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 16.469 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 11.381 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 7.045 Beschäftigte
- Führungskräfte: 6.528 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 5.748 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 4.043 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 489 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Der Hochtaunuskreis ist ein Kreis der akademischen Schreibtische. Akademische Berufe stellen hier das größte Feld und gehören bundesweit zu den am stärksten besetzten; Expertentätigkeiten machen mehr als ein Viertel der Beschäftigung aus, ebenfalls ein Spitzenwert. Auch der Anteil an Führungskräften ist so hoch wie in keinem anderen Kreis.

Was anderswo gegenhält, ist hier kaum vorhanden. Handwerk sowie Maschinenbedienung und Montage — die Felder, deren eingeordnete Beschäftigung fast vollständig als nicht berührbar gilt — gehören bundesweit zu den schwächsten. Auch Hilfsarbeitskräfte sind auffallend selten. In der Summe ist der Anteil nicht berührbarer Tätigkeiten einer der niedrigsten in Deutschland.

Am schärfsten fällt das Bürokräftefeld aus, das hier ungewöhnlich groß ist: Von der eingeordneten Beschäftigung gilt dort fast alles als deutlich berührbar.

Eine Einschränkung gehört dazu: Überdurchschnittlich viel Beschäftigung trägt keine eindeutige Stufe oder lässt sich nicht fein auflösen. Der hohe Wert steht also robust im Trend, aber nicht auf besonders festem Grund.

- Anteil deutlich betroffener Beschäftigung gehört bundesweit zu den höchsten, Anteil nicht betroffener zu den niedrigsten
- Akademische Berufe größtes Feld und bundesweit zu den höchsten; Experten und Führungskräfte ebenfalls Spitzenwerte
- Handwerk und Maschinenbedienung gehören bundesweit zu den niedrigsten
- Erhöhter Anteil ohne eindeutige Stufe / nicht auflösbar

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (3.380 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (4.844 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (962 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **ohne Berufsangabe** (110 Beschäftigte): Beschäftigte, für die die BA-Meldung keinen Beruf ausweist. Sie zählen zur Gesamtzahl, können aber keiner Tätigkeit zugeordnet werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Hessen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 06434000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 43.965 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 22.635 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 101.590 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 54.310 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Hochtaunuskreis. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/hochtaunuskreis
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
