# KI und Arbeit in Holzminden

In Holzminden arbeiten 23.140 Menschen. Fast 45 Prozent üben eine Tätigkeit aus, die KI nach heutiger Forschung nicht berührt — bundesweit einer der höchsten Werte.

*Kanonische Fassung dieser Seite: https://veniora.de/kreis/holzminden*

## Die Lage

- **23.140** Beschäftigte in Holzminden
- **5.105** in deutlich von KI betroffenen Tätigkeiten
- **10.347** in nicht von KI betroffenen Tätigkeiten

## Wie sich die Beschäftigung verteilt

| Kategorie | Beschäftigte |
| --- | ---: |
| nicht betroffen | 10.347 |
| nicht oder gering betroffen | 2.054 |
| gering betroffen | 2.265 |
| gering oder deutlich betroffen | 1.560 |
| deutlich betroffen | 5.105 |
| Stufe ungewiss | 278 |
| keine Einstufung möglich | 470 |

## Berufsfelder

- Techniker und gleichrangige nichttechnische Berufe: 4.570 Beschäftigte
- Dienstleistungsberufe und Verkäufer: 3.139 Beschäftigte
- Hilfsarbeitskräfte: 3.030 Beschäftigte
- Handwerks- und verwandte Berufe: 2.986 Beschäftigte
- Bediener von Anlagen und Maschinen und Montageberufe: 2.838 Beschäftigte
- Akademische Berufe: 2.509 Beschäftigte
- Bürokräfte und verwandte Berufe: 2.324 Beschäftigte
- Führungskräfte: 493 Beschäftigte
- Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei: 190 Beschäftigte

## Was daran bemerkenswert ist

Holzminden ist ein Kreis der Hände. Der Anteil an Tätigkeiten, die KI nach heutiger Forschung nicht berührt, gehört bundesweit zu den höchsten; entsprechend niedrig fällt der Anteil deutlich berührbarer Tätigkeiten aus.

Drei Felder tragen das. Bei den Hilfsarbeitskräften, hier deutlich stärker besetzt als üblich, gilt fast die gesamte eingeordnete Beschäftigung als nicht berührbar. Im Handwerk ist es die gesamte eingeordnete Beschäftigung. Und auch die Maschinen- und Anlagenbediener sind auffällig stark vertreten und in dieselbe Richtung eingeordnet.

Der Gegenpol ist klein. Im Bürokräftefeld gelten gut vier Fünftel der eingeordneten Beschäftigung als deutlich berührbar, doch dieses Feld ist hier eines der schwächsten bundesweit. Es hat zu wenig Gewicht, um das Bild zu drehen.

In der Qualifikationsstruktur ragt nur die Helferebene heraus; Fachkräfte, Spezialisten und Experten liegen alle nahe am typischen Kreis. Der Befund dieses Kreises liegt also nicht in einer besonderen Qualifikationslage, sondern darin, welche Berufsfelder hier groß und welche klein sind.

- Anteil nicht betroffener Beschäftigung gehört bundesweit zu den höchsten
- Hilfsarbeitskräfte und Maschinenbediener deutlich überdurchschnittlich besetzt und fast vollständig nicht betroffen; Handwerk vollständig
- Bürokräftefeld als Gegenpol deutlich unter dem typischen Kreis
- Nur die Helferebene ragt heraus, die übrigen Qualifikationsebenen nahe am typischen Kreis

## Wo diese Aussage endet

- **nicht fein auflösbar** (990 Beschäftigte): Für diese Beschäftigten weist die Kreisstatistik nur eine übergeordnete Berufsgruppe aus. Sie zählen zur Gesamtzahl, tragen aber keine eigene Einstufung.
- **Stufe ungewiss** (278 Beschäftigte): Der Beruf ist bekannt, die Einstufung der ILO aber nicht eindeutig auf ihn zu beziehen. Die Zahl steht dort, wo sie hingehört — geraten wird nichts.
- **keine Einstufung möglich** (470 Beschäftigte): Für diese Berufe liegt keine ILO-Einstufung vor. Sie bleiben ohne Kategorie, statt einer benachbarten zugeschlagen zu werden.
- **Berührbarkeit ist nicht Einführung**: Gemessen wird, welcher Anteil der Tätigkeiten eines Berufs durch generative KI technisch ausführbar wäre — nicht, was Betriebe tatsächlich einsetzen, und nicht, was daraus für Arbeitsplätze folgt.

## Provenienz

- **Beschäftigung**: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort", Stichtag Januar 2026. Werte auf Zehner gerundet.
- **KI-Einstufung**: International Labour Organization, Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140), 2025. Lizenz CC BY 4.0.
- **Verbindung und regionale Berechnung**: Veniora — KldB 2010 (Fassung 2020) → ISCO-08, regionale Kaskade über die Landesreihe Niedersachsen.
- **Redaktionelle Einordnung**: Veniora
- **Datenstand**: 2026-q1, Methodik v1.1
- **Amtlicher Gemeindeschlüssel**: 03255000

> Die Bundesagentur für Arbeit trifft keine Aussage darüber, wie stark KI einen Beruf verändert. Die Einstufung stammt aus der ILO-Studie, die Verbindung zur regionalen Beschäftigung von Veniora.

### Diese Angaben stammen aus eigener Berechnung

- Beschäftigte in deutlich von KI berührten Tätigkeiten: 5.105 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte in nicht von KI berührten Tätigkeiten: 10.347 — Veniora: Verbindung der BA-Berufsstruktur mit der ILO-Einstufung
- Beschäftigte insgesamt: 23.140 — Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag Januar 2026
- davon regional abgeleitet statt direkt ausgewiesen: 10.429 — Veniora: regionale Kaskade auf Basis der eigenen Landesreihe

### Quellen

- [Beschäftigte nach Berufen am Arbeitsort](https://statistik.arbeitsagentur.de/) — Statistik der Bundesagentur für Arbeit
- [Generative AI and Jobs: A Refined Global Index of Occupational Exposure (ILO Working Paper 140)](https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure) (2025) — International Labour Organization

### Diese Seite zitieren

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Veniora (2026): KI und Arbeit in Holzminden. Regionale Analyse auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stichtag Januar 2026) und ILO Working Paper 140 (2025). Datenstand 2026-q1, Methodik v1.1. https://veniora.de/kreis/holzminden
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Methodik: https://veniora.de/methodik · Datensatz: https://veniora.de/datensatz
